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Prostatakrebs – Hormontherapie
Da Testosteron oder verwandte Hormone Einfluss auf das Wachstum von Prostatakrebs (Prostatakarzinom) haben, kann eine Hormontherapie helfen. Es gibt drei Arten: den Hormonentzug, die Androgenblockade
Blasenentzündung – Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für eine Harnblasenentzündung (kurz: Blasenentzündung, medizinisch: Zystitis) sind meistens Bakterien, insbesondere Darmbakterien. Bei einer Infektion der unteren Harnwege sind die Harnröhre und/oder die Blase entzündet. Bei Fortschreiten der Blasenentzündung können auch die oberen Harnwege betroffen sein. Dann liegt eine Nierenbeckenentzündung vor. Sie muss vom Arzt behandelt werden. Wenn Säuglinge betroffen sind, kommen oft angeborene Fehlbildungen als Ursache für eine Zystitis infrage. Bei Frauen liegt aus anatomischen Gründen ein höheres Risiko für Blasenentzündungen vor, da Keime aus Darm oder Scheide schnell in die nahe gelegene Harnröhrenöffnung gelangen können. Da die weibliche Harnröhre außerdem relativ kurz ist, können die Bakterien dann leicht in die Blase aufsteigen und dort Entzündungen auslösen. Bei Männern in fortgeschrittenem Lebensalter ist häufig eine Vergrößerung der Prostata die Ursache für eine Entzündung der Harnwege. Die dadurch entstehenden Harnabflussstörungen machen die Betroffenen anfälliger für Infektionen. Anfälliger für Blasenentzündungen sind auch Schwangere. Die Ursache: Bei ihnen können aufgrund einer entspannteren Harnwegsmuskulatur Keime leichter in die Blase vordringen. Folgende Faktoren begünstigen eine Blasenentzündung: Unterkühlung, nasse Badekleidung, kalte Füße sexuelle Aktivität (beim Geschlechtsverkehr können die Keime leicht in die Scheide gelangen) Harnabflussstörungen, zum Beispiel durch eine vergrößerte Prostata Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Diabetes mellitus oder Gicht Abnahme der Östrogenwirkung in den Wechseljahren (es kommt zu Schleimhautveränderungen im Genitalbereich; dadurch werden Infektionen begünstigt) Abwehrschwäche Antibiotikatherapie falsche Intimhygiene bei Frauen Tipp: Versuchen Sie immer, die Blase vollständig zu entleeren. Zudem sollten Sie als Frau darauf achten, die Genitalregion immer von vorn nach hinten abzuwischen. Das verringert das Risiko für eine Blasenentzündung.
Krebs – Symptome und Anzeichen
Vor allem im Frühstadium treten bei vielen Krebserkrankungen keine Symptome auf. Deshalb sind Früherkennungsuntersuchungen besonders wichtig. Unspezifische Symptome können jedoch schon auf eine Krebserkrankung hinweisen, bevor Beschwerden vom eigentlich betroffenen Organ oder bereits gebildeten Metastasen ausgehen. Folgende Symptome können bei Krebs, aber auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten. Diese Symptome bedeuten also nicht gleich, dass eine Krebserkrankung vorliegt: Gewichtsverlust: Krebskranke Menschen nehmen häufig ab, obwohl sie nicht weniger essen. Das liegt daran, dass der Tumor einen hohen Energiebedarf hat. Er verbraucht einen Teil der zugeführten Energie und der Körper muss auf seine Reserven zurückgreifen., Fatigue: Unter Fatigue versteht man anhaltende, bleierne Müdigkeit und Erschöpfung, die durch Ruhe nicht verschwindet. Sehr viele Krebspatienten leiden darunter., Schmerzen: Ein wachsender Tumor kann Schmerzen auslösen, wenn er auf umliegendes Gewebe und Nerven drückt. Tumorschmerzen können sehr stark sein und bedürfen einer gesonderten Behandlung. Neben diesen allgemeinen Symptomen treten meist – je nach Krebsart – weitere Beschwerden auf. Hier einige Beispiele: Brustkrebs: Das Hauptsymptom bei Brustkrebs ist ein tastbarer Knoten in der Brust. Es können jedoch auch Symptome wie Veränderungen der Brustwarze, der Brustgröße oder der Haut sowie Schwellungen in der Achselhöhle sein., Darmkrebs: Die Symptome bei Darmkrebs sind oft sehr unspezifisch. Auftreten können: Blut im Stuhl, Darmkrämpfe, Durchfälle, Verstopfung, Blähungen sowie ein akuter Darmverschluss., Lungenkrebs: Symptome, die bei Lungenkrebs auftreten können, sind: lang andauernder Husten, blutiger Auswurf beim Husten, Atemnot oder Schmerzen in der Brust., Schilddrüsenkrebs: Bei Schilddrüsenkrebs treten häufig lange keine Symptome auf. Später kann es zu einer Kropfbildung, tastbaren Knoten, Heiserkeit oder Druckgefühlen kommen., Gebärmutterkrebs: Das häufigste Symptom bei Gebärmutterkrebs sind Blutungen aus der Scheide. Frauen, bei denen vor oder nach der Monatsblutung oder nach den Wechseljahren Blutungen auftreten, sollten dies abklären lassen. Auch Schmerzen im Unterleib oder ein übelriechender Ausfluss können Beschwerden bei Gebärmutterkrebs sein.
Leber: Kupferwerte & Coeruloplasmin im Blut
Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und deshalb ein wichtiges Spurenelement. Täglich sollte jeder Mensch etwa zwei Milligramm davon aufnehmen. Im Blut ist Kupfer zu 90 Prozent an das Eiweiß Coeruloplasmin gebunden. Der Kupferwert kann im Blut und im Urin gemessen werden. Zu niedrige Kupferwerte im Blut können auf eine Störung des Kupferstoffwechsels in der Leber und damit auf Morbus Wilson hinweisen. Gleiches gilt für zu viel Kupfer im Urin.   Neben Morbus Wilson können niedrige Kupferwerte im Blut auch auf Verdauungsstörungen oder Mangelernährung hindeuten. Zu hohe Werte können Folge einer Lebererkrankung mit Gallenstau, einer Krebserkrankung, etwa Leberzellkrebs, chronisch entzündlicher Darmerkrankungen oder chronischer Infektionen sein. Normwerte für Kupfer Im Blutserum liegen die Normwerte für Kupfer bei Männern zwischen 79 und 131 Mikrogramm pro Deziliter, bei Frauen zwischen 74 und 122 µg/dl. Bitte beachten Sie: Diese Werte sind vom Alter und der Messmethode abhängig. Die Kupferausscheidung über den Urin wird meist über 24 Stunden gemessen. Erwachsene Menschen sollten über 24 Stunden hinweg zwischen 10 und 60 Mikrogramm Kupfer im Urin aufweisen. Coeruloplasmin Coeruloplasmin ist ein Eiweiß, das in der Leber produziert und ins Blut abgegeben wird. Dort dient es dem Transport und der Speicherung von Kupfer. Darüber hinaus ist Coeruloplasmin ein wichtiges Enzym im Eisenstoffwechsel.   Ein zu hoher Coeruloplasminwert deutet auf eine bakterielle Infektion hin, kann aber auch bei Gelbsucht, Gallenstau und bösartigen Tumoren auftreten. Zudem ist der Wert meist auch während einer Schwangerschaft sowie bei Frauen, die die Pille einnehmen oder die in den Wechseljahren eine östrogenhaltige Therapie erhalten, erhöht.   Zu niedrige Werte für Coeruloplasmin sind dagegen ein Hinweis auf Morbus Wilson oder Nierenerkrankungen. Normwerte für Coeruloplasmin Für Erwachsene gilt ein Normwert für Coeruloplasmin von 220 bis 600 Milligramm pro Liter Blut. Der Wert ist abhängig von Alter, Geschlecht und der Messmethode.
Blasenschwäche – Belastungsinkontinenz
In medizinischen Texten wird die Belastungsinkontinenz häufig auch als „Stressinkontinenz“ bezeichnet – damit ist allerdings nicht der umgangssprachliche Stress gemeint, unter dem man beispielsweise bei zu viel Arbeit leidet. Stattdessen ist „Stress“ in diesem Fall lediglich ein anderes Wort für Belastung, das aus dem englischen Sprachgebrauch (engl.: to stress – beanspruchen, belasten) übernommen wurde. Eine Belastungsinkontinenz macht sich bemerkbar, wenn sich der Druck innerhalb des Bauchraums plötzlich erhöht – beispielsweise durch Lachen, Husten, Pressen oder Niesen. Dann kann unwillkürlich Harn abgehen. Die Urinmenge ist bei der Stressinkontinenz meist gering und es tritt kein Harndranggefühl auf. Eine Störung des  Schließmuskels, der um die Harnröhre angeordnet ist, ist verantwortlich für diese Inkontinenzform. Oft sind auch das Bindegewebe und die unterstützende Beckenbodenmuskulatur geschwächt. Betroffen von der Stressinkontinenz sind vor allem Frauen, etwa nach Schwangerschaft und Geburt: Beckenboden- und Bauchmuskeln erschlaffen dabei häufig. Auch die Bänder im Becken können nach einer Geburt so überdehnt sein, dass sich die Gebärmutter absenkt und damit die Funktion des Beckenbodens und des Halteapparats gestört wird. Außerdem kann die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre die Beckenbodenmuskulatur schwächen und so zu einer Stressinkontinenz führen. Bei Männern ist häufig eine Operation an der Prostata der Auslöser für die Stressinkontinenz. Insgesamt sind aber wesentlich mehr Frauen von dieser Form der Inkontinenz betroffen. Bei der Belastungsinkontinenz werden drei Schweregrade unterschieden: Grad 1: Harn geht nur bei Husten, Lachen oder Niesen ab. Grad 2: Harnverlust schon beim Gehen oder leichter körperlicher Tätigkeit. Grad 3: Harn geht dauerhaft auch im Liegen ab.
Gicht – Ursachen, Therapie, Ernährung
Mit dem landläufigen Begriff Gicht (medizinisch: Arthritis urica oder Urikopathie) wird eine Störung im Harnsäurestoffwechsel bezeichnet. Noch vor einhundert Jahren galt die Gicht als Wohlstandskrankheit schlechthin: Nur bei den Gutbetuchten kamen regelmäßig Fleisch, Innereien und Alkohol auf den Tisch. Inzwischen leben in den westlichen Ländern mehr Menschen im Wohlstand und dementsprechend oft tritt die Erkrankung nun auf. Gicht trifft häufiger Männer An Gicht leiden etwa zwei bis drei Prozent der Männer sowie ein halbes bis ein Prozent der Frauen. Außerdem tritt Gicht bei Männern meistens früher auf – etwa im Alter von 30 bis 50 Jahren. Frauen erkranken oft erst nach der Menopause. Insgesamt sind Frauen seltener von Gicht betroffen, weil bis zu den Wechseljahren die Östrogene offenbar einen gewissen Schutz bieten. Erstes Symptom einer Gicht ist häufig der Gichtanfall Ein hoher Harnsäurespiegel bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Meistens ist ein Gichtanfall das erste Krankheitszeichen: Harnsäurekristalle lagern sich im Gelenk ab und verursachen eine Entzündung mit starken Schmerzen. Auch eine Nierenkolik – durch Harnsäuresteine ausgelöst – kann auf eine Gicht hinweisen. Die Therapie von Gicht Die Behandlung von Gicht richtet sich danach, ob es sich um einen akuten Gichtanfall handelt oder die Krankheit bereits chronisch ist. Bei einem akuten Gichtanfall müssen zuerst die starken Schmerzen gelindert und die Entzündung abgebremst werden. Schmerzmittel – falls nötig auch Kortison und Colchicin, das klassische Gichtmittel aus dem Gift der Herbstzeitlosen – stehen dabei zur Verfügung. Um den Harnsäurespiegel auf Dauer zu senken, setzt der Arzt zwei andere Medikamente ein – die sogenannten Urikostatika und Urikosurika. Sie hemmen die Harnsäurebildung im Körper und fördern die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Die richtige Diät bei Gicht Das wichtigste Element der Behandlung bei Gicht ist die Gichtdiät. Das bedeutet, purinreiche Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Innereien und die Haut von Geflügel, Schwein und Fisch zu meiden. Sinnvoll ist auch, den Konsum von rotem Fleisch einzuschränken und auf Alkohol zu verzichten. Entsprechende Tagespläne für purinarme und streng purinarme Kost helfen dabei, diesen Vorsatz zu realisieren – und trotzdem lecker zu essen.
Gebärmutterkrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt zwei verschiedene Typen des Gebärmutterkrebses (Endometriumkarzinom): das Typ-I-Karzinom (östrogenabhängig) und das Typ-II-Karzinom (östrogenunabhängig). Bisher sind die genauen Ursachen für Gebärmutterkrebs noch nicht vollständig geklärt. Bekannt sind jedoch einige Risikofaktoren, die vor allem die Entstehung eines Typ-I-Karzinoms begünstigen können. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Alter Ein Risikofaktor für Gebärmutterkrebs ist das Alter. Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko einer Krebserkrankung deutlich. Zum Vergleich: Während laut Robert Koch-Institut zwischen dem 35. und 39. Lebensjahr lediglich 2,3 von 100.000 Frauen pro Jahr ein Endometriumkarzinom bekommen, steigt die Zahl in der Altersgruppe zwischen dem 50. und dem 54. Lebensjahr bereits auf 26,4 Frauen pro 100.000. Im Durchschnitt sind Frauen 69 Jahre alt, wenn sie an Gebärmutterkrebs erkranken. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Östrogene Für die Entstehung eines Typ-I-Karzinoms, um das es sich in über 80 Prozent der Gebärmutterkrebsfälle handelt, spielt ein langfristiger hoher Östrogeneinfluss auf den Körper eine entscheidende Rolle. Das körpereigene weibliche Geschlechtshormon Östrogen bewirkt, dass an der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) Drüsenzellen wachsen. Normalerweise verhindert der Körper eine Entartung dieser Zellen, indem er durch den Einfluss des zweiten weiblichen Geschlechtshormons Gestagen (Gelbkörperhormon) die Gebärmutterschleimhaut während des Monatszyklus abstößt. Ist das Gleichgewicht zwischen den Hormonen Östrogen und Gestagen jedoch gestört, kommt es zu einer übermäßigen Stimulation der Gebärmutterschleimhaut, die dadurch zu wuchern beginnen kann. Mit der Zeit können einige Zellen entarten, Gebärmutterkrebs entsteht. Wissenschaftler sehen eine wichtige Ursache der Entstehung von Gebärmutterkrebs in der Umstellung der Hormone während der Wechseljahre (Klimakterium). Denn der Körper stellt in dieser Zeit die Gestagen-Produktion ein, bildet aber immer noch Östrogene. Da ein Großteil der Östrogene-Produktion im Fettgewebe stattfindet, gehört auch Übergewichtigkeit zu den Risikofaktoren. Erhält eine Frau in den Wechseljahren eine Hormonersatztherapie ausschließlich mit Östrogenen, stellt dies einen weiteren Risikofaktor dar. Wenn die Hormonersatztherapie, wie heutzutage üblich, jedoch aus einer Kombination von Östrogenen und Gestagenen besteht, steigt das Risiko einer Krebserkrankung nicht. Auch kinderlose Frauen und Frauen, bei denen die Regelblutung früh und die Wechseljahre spät einsetzen, haben ein leicht erhöhtes Risiko für ein Endometriumkarzinom. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Vererbung Eine Veranlagung für Gebärmutterkrebs kann auch vererbt sein. Meist handelt es sich dabei um das HNPCC-Syndrom (Hereditary-Non-Polyposis-Colon-Cancer-Syndrom bzw. Lynch-Syndrom), eine Form des familiären Dickdarmkrebses. Bei Patientinnen mit der Anlage zu einem HNPCC-Syndrom entwickelt sich in 40 bis 60 Prozent ein Gebärmutterkrebs. Als weitere Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs gelten: Metabolisches Syndrom: Übergewicht in Kombination mit Diabetes, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) Unfruchtbarkeit Die Einnahme von Tamixofen aufgrund einer Brustkrebserkrankung Strahlenbehandlung im Bereich des Beckens oder des Bauchraums Östrogenbildende Tumoren der Eierstöcke (Granulosazelltumor) Atypische Hyperplasie (krankhafte Veränderung der Gebärmutterschleimhaut) Risikosenkende Faktoren Es gibt jedoch auch Faktoren, die das Risiko für Gebärmutterkrebs senken können. Dazu gehören zum Beispiel die oralen Kontrazeptiva (Antibabypille), vor allem Östrogen-Gestagen-Kombinationen. Durch das enthaltene Gestagen scheinen diese Präparate einen schützenden Effekt zu haben. Weitere risikomindernde Faktoren sind beispielsweise mehrere Schwangerschaften (Multiparität) und körperliche Bewegung.
Schilddrüsenunterfunktion – Ursachen
Die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion ist neben der operativen Entfernung der Schilddrüse die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis. Genau wie beim Morbus Basedow, der eine Schilddrüsenüberfunktion hervorruft, handelt es sich bei dieser chronischen Entzündung um eine organspezifische Autoimmunerkrankung. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis greifen die Immunzellen des Körpers das Schilddrüsengewebe an und zerstören es schließlich. Die verlorenen Zellen werden durch Bindegewebe ersetzt. Dadurch büßt die Schilddrüse immer mehr an Funktion ein. Es kommt zu einem Mangel an den Schilddrüsenhormonen T3 und T4.Die Krankheit bricht häufig in Phasen hormoneller Umstellungen – beispielsweise in der Pubertät oder den Wechseljahren – aus. Frauen sind zehnmal häufiger betroffen als Männer. Ähnlich wie bei Morbus Basedow können Stress, Rauchen, Infektionen, Störungen der weiblichen Hormone und viele andere Faktoren ein Auslöser für die Krankheit sein. Betroffene leiden nicht selten an weiteren Autoimmunerkrankungen wie dem kreisrunden Haarausfall (Alopezie). Entzündung nach Virusinfekt Neben der Hashimoto-Thyreoiditis kann die subakute Thyreoiditis – auch Thyreoiditis de Quervain genannt – zu einer Unterfunktion führen. Es handelt sich um eine durch Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) hervorgerufene Entzündung der Schilddrüse. Die Erkrankung tritt meist einige Wochen nach einem Virusinfekt auf. Sie ist anfangs sehr schmerzhaft, zerstört Schilddrüsengewebe, und es kommt zu einem passiven Freisetzen von gespeicherten Schilddrüsenhormonen. Unbehandelt kann sich daraus dann eine Unterfunktion entwickeln. Bakterielle Entzündungen der Schilddrüse sind dagegen extrem selten.Eine Schilddrüsenunterfunktion kann auch angeboren sein. Grund ist dann meist eine fehlerhafte oder unvollständige Entwicklung des Organs beim Ungeborenen. Etwa eines von 3.000 Kindern ist von einer angeborenen Unterfunktion betroffen, diese wird aber durch das „Neugeborenen-Screening“ normalerweise rechtzeitig entdeckt.
Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislauf-Problemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten., Sie stark an Gewicht zunehmen., Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummis zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie Ihre Medikation nicht selbst, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt.
Arteriosklerose – Ursachen & Risikofaktoren
Die Ursachen und Risikofaktoren, die zu Arteriosklerose führen, sind vielfältig. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist das sogenannte LDL (Low Density Lipoprotein). Befindet sich zu viel von dieser Fett-Eiweiß-Verbindung im Blut, kann es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden kommen. Die Folge: Arteriosklerose. Neben den LDL-Lipoproteinen spielt das Rauchen eine zentrale Rolle. Zigarettenkonsum schädigt die Adern in mehrerlei Hinsicht: Nikotin erhöht den Blutdruck und führt langfristig über Veränderungen im Blutgerinnungssystem dazu, dass das Blut dickflüssiger wird. Risikofaktor Rauchen Rauchen fördert außerdem Fettstoffwechselstörungen, die ebenfalls das Arterioskleroserisiko erhöhen. Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich also: Schon ein Jahr nach der letzten Zigarette hat sich das Risiko für einen Herzinfarkt halbiert. Stress, Ärger und negative Gefühle können ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treiben und gelten deswegen auch als Risikofaktoren für Arteriosklerose. Weitere Risikofaktoren: Übergewicht, Cholesterin, Diabetes Genau wie das Rauchen, sind viele weitere Risikofaktoren für Arteriosklerose von jedem selbst beeinflussbar. Wer zum Beispiel versucht, ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren und regelmäßig Sport treibt, kann dadurch Plaquebildung in den Adern entgegenwirken. Bei übergewichtigen Menschen finden sich meist auch erhöhte Blutfettwerte. Cholesterin und andere Blutfette lagern sich in den Aderwänden ab. Ein weiterer wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose ist Diabetes mellitus. Bei sehr vielen Diabetikern entwickeln sich im Laufe ihrer Krankheit Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen. Fettstoffwechselstörungen, die erhöhte Cholesterinwerte zur Folge haben, können allerdings auch genetische Ursachen haben. Bei Frauen steigt die Neigung zu Arteriosklerose nach den Wechseljahren. Die Hormone, die der weibliche Körper bis zur Menopause ausschüttet, scheinen eine gefäßschützende Wirkung zu haben.Unklar sind zurzeit noch die Zusammenhänge zwischen Infektionen mit Chlamydia pneumoniae (Bakterienart) und der Entstehung der Arteriosklerose. Man kennt den Erreger als Auslöser von Atemwegsinfekten. In welchem Ausmaß auch die Arterien durch Chlamydia pneumoniae geschädigt werden können, bedarf noch weiterer Untersuchungen.