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Gallensteine – Ursachen, Therapie, Ratgeber
Die Ursache für Gallensteine (Cholelithiasis) ist meist eine veränderte Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Galle besteht aus: Gallensäuren (sie sind wichtig für den Fettstoffwechsel), Cholesterin, Gallenfarbstoffen (vor allem Bilirubin, das beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin in der Leber entsteht), Stoffwechselprodukten, Salzen, Schleimstoffen Im Normalfall liegen Gallensäuren und Cholesterin in der Gallenflüssigkeit in einem Verhältnis von 20:1 vor. Sinkt dieses Verhältnis auf 13:1 – ist die Galle also mit Cholesterin übersättigt – bleibt das Cholesterin nicht gelöst, sondern fällt aus. Es bilden sich Mikrokristalle, aus denen Gallensteine entstehen können. Enthält die Gallenflüssigkeit zudem vermehrt Schleimstoffe, begünstigt das die Ausfällung von Cholesterin und kann ebenfalls eine Ursache für Gallensteine sein.Ursachen für eine Übersättigung der Gallenflüssigkeit mit Cholesterin und damit für Gallensteine können sein: genetische Veranlagung: Es gibt vererbbare Stoffwechselstörungen, die dazu führen, dass die Betroffenen zu wenig einer bestimmten Gallensäure oder zu viel Cholesterin produzieren. Darüber hinaus erhöht eine ganz bestimmte genetische Veranlagung das Risiko für Gallensteine deutlich. Das Gen, das dabei verändert ist, steuert eine molekulare Pumpe, die Cholesterin aus der Leber in die Gallenwege pumpt. Diese Pumpe arbeitet bei dieser genetischen Veränderung ununterbrochen. Das kann die Ursache für Gallensteine sein. Das Risiko Gallensteine zu bekommen ist bei den betroffenen Menschen (etwa 10 Prozent der Bevölkerung Europas) zwei- bis dreimal so hoch wie bei Personen, die das veränderte Gen nicht in sich tragen. Übergewicht, falsche Ernährung, Fastenkuren, Radikaldiäten: Eine ungünstige Ernährung mit viel Cholesterin kann die Ursache für Gallensteine sein. Bei Menschen, die sich ballaststoffarm ernähren, passiert die Nahrung den Darm langsamer. Auch das kann die Bildung der Steine begünstigen, da vermehrt Fette und insbesondere Cholesterin aus dem Blut aufgenommen werden. Doch auch Fastenkuren und Radikaldiäten – und die damit verbundene schnelle Gewichtsabnahme – können die Ursachen für Gallensteine sein. Denn wird kaum Nahrung aufgenommen, wird die Gallenblase nicht regelmäßig entleert. Dadurch können sich Gallensteine bilden. Schwangerschaft: Auch eine Schwangerschaft kann dazu führen, dass die Gallenblase weniger gut entleert wird und damit die Steinbildung begünstigen. Zum einen verdrängt der wachsende Fötus die Gallenblase zum anderen ist die Muskeltätigkeit vermindert. Darüber hinaus entstehen während einer Schwangerschaft vermehrt weibliche Geschlechtshormone, die in der Leber abgebaut werden – besonders nach der Geburt, wenn der Östrogen-Spiegel sich wieder normalisiert. Das dabei entstehende überschüssige Abbauprodukt wird als Cholesterin über die Galle ausgeschieden. Kurz nach einer Geburt ist das Risiko für Gallensteine also besonders hoch. Einnahme von Östrogenen: Frauen, die Östrogene einnehmen – beispielsweise in einer Anti-Baby-Pille oder als Hormonersatztherapie in den Wechseljahren – haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Gallensteine. Bestimmte Erkrankungen: Auch einige Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Leberzirrhose, eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüse können Ursache für die Entstehung von Gallensteinen sein.
Ursachen von Arthrose
Ob sich eine Arthrose entwickelt, ist von vielen Faktoren abhängig. Welche Ursachen und Risikofaktoren ihre Entstehung begünstigen.   Grundsätzlich kann jeder Mensch früher oder später eine Arthrose entwickeln. Das Risiko, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zwar sind noch nicht alle Ursachen der Erkrankung bekannt, einige Faktoren erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit der krankhaften Gelenkabnutzung.Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr steigt die Zahl der Arthroseerkrankungen dramatisch. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Frauen nach den Wechseljahren tragen ein weitaus höheres Risiko als Männer, eines Tages an einer Arthrose im Knie oder in den Fingern zu erkranken. Man vermutet, dass die hormonelle Umstellung in der Menopause dafür verantwortlich ist. Weitere Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von „Arthropathien“ – also Erkrankungen, die die Gelenke betreffen – erhöhen, sind: Gelenkdeformierungen Arthrose an den Knie- und Hüftgelenken ist sehr viel häufiger als an den Armgelenken, da die Beine einer größeren Belastung ausgesetzt sind. Eine moderate alltägliche Belastung bei einer natürlichen Stellung der Beine und ungestörter Gelenkbewegung führt jedoch keineswegs zum krankhaften Verschleiß der Gelenke. Vielmehr sind Deformierungen der Gelenke für den übermäßigen Knorpelverlust verantwortlich. Sie führen zu einer ungleichmäßigen Belastung und Abnutzung der Gelenke. So sind O- oder X-Beine häufig Ursache für eine Arthrose der unteren Extremitäten. Neben anderen Fehlstellungen begünstigen auch angeborene Hüftluxationen, Skoliose, Rundrücken, Hohlkreuz, Flachrücken sowie Platt-, Klump- oder Knicksenkfüße eine Arthrose. Verletzungen als Ursache von Arthrose Knochen-, Bänder- oder Sehnenverletzungen können zu einer bleibenden Schädigung, Fehlstellung, Instabilität oder Unterversorgung des Gelenks und somit zu Arthrose führen. Neben daraus resultierenden Schon- und Fehlhaltungen der Gelenke kann auch die Verletzung selbst Einfluss auf die Ausbildung einer Arthrose haben. Kommt es nach Gelenkverletzungen oder gelenknahen Verletzungen zu Einblutungen (Bluterguss), strömen häufig auch verschiedene biochemische Stoffe in das Gelenk – zum Teil in großen Mengen. Von einigen dieser Stoffe wird vermutet, dass sie in hoher Konzentration den Knorpel verändern und somit den Gelenkverschleiß begünstigen (biochemisch bedingte Arthrose). Stoffwechselstörungen Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder Gicht, beeinträchtigen durch ihre vielfältigen Einflüsse auf den Körper unter anderem auch die Versorgung und die Funktion der Gelenke. So werden die Gelenke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder es kommt zur Ablagerung von Stoffen und Kristallen, die den Knorpel direkt angreifen. Entzündungen können Arthrose verursachen Gelenkentzündungen wie die rheumatoide Arthritis, schädigen die Gelenke und begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Auch die Psoriasis (Schuppenflechte) kann die Gelenke befallen. Bei schweren Formen führen die Gelenkentzündungen nicht selten zu Deformierungen der Finger und Zehen. Bakterielle Erkrankungen können zum Teil auch auf die Gelenke übergreifen und somit die Ursache einer Arthrose sein. Zu nennen sind hier die Borreliose (meist infolge eines Zeckenstichs), Scharlach oder die bakterielle Arthritis. Durchblutungsstörungen Erreicht zu wenig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut die Gelenke, werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, es kommt zur Schädigung der von den Durchblutungsstörungen betroffenen Regionen und natürlich auch der Gelenke, die sich hier befinden. Am häufigsten sind die Beine betroffen (Venenleiden, Krampfadern). Medikamente als Risikofaktor einer Arthrose Medikamente, insbesondere Kortisonpräparate, können dem Gelenkknorpel schaden und somit zur Entstehung einer Arthrose beitragen. Betroffen sind nach längerer Kortisoneinnahme besonders häufig die Hüft- oder Oberarmgelenke. Übergewicht belastet die Gelenke Übergewicht gilt als ein Hauptrisikofaktor für Arthroseerkrankungen. Der Grund: Jedes Kilo mehr auf der Waage bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke. Umgekehrt kann eine Gewichtsreduzierung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Einseitige Belastung/Überbelastung Bestimmte Berufsgruppen sind mit einem gesteigerten Arthrose-Risiko verbunden, beispielsweise Fliesenleger. Viele Berufstätige sitzen während eines Großteils ihrer Arbeitszeit. Wenn sie in der Freizeit keinen Ausgleich schaffen, führt dieser Bewegungsmangel dazu, dass der Stoffwechsel im Gelenk abnimmt. Als Beispiel sei hier die Kniescheibe angeführt: Im Sitzen ist das Knie die meiste Zeit gebeugt und die Kniescheibe wird eng an das Kniegelenk gepresst. Dieser permanente Druck führt zu einer Mangelversorgung der Gelenkflächen. Bewegungsmangel schadet den Gelenken Der hyaline Knorpel ist nicht von Blutgefäßen durchzogen, der Nährstofftransport wird nur durch Bewegung gewährleistet. Fehlt es an Bewegung, dann ist der Gelenkknorpel mit Nährstoffen unterversorgt. Bewegungsmangel legt daher den Grundstein für die Entstehung einer Arthrose. Genetische Veranlagung für Arthrose Es konnte noch nicht sicher nachgewiesen werden, dass die Disposition, an Arthrose zu erkranken, erblich ist. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es genetische Zusammenhänge gibt, wobei teilweise eine oder auch mehrere Generationen übersprungen werden können.
Bluthochdruck – Ursachen & Risikofaktoren
Die Ursachen für Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) sind vielfältig. Oft handelt es sich dabei um eine Kombination verschiedener Faktoren. Vor allem spielen der Lebensstil und die Ernährung des Betroffenen eine große Rolle. Weitere Risikofaktoren für Bluthochdruck: Übergewicht, Rauchen und Alkohol sowie Stress. Auch bestimmte Erkrankungen, Schmerzen oder Medikamente können die Ursache einer arteriellen Hypertonie sein. So entsteht zu hoher Blutdruck Die Höhe des Blutdrucks wird über einen komplexen Regelkreislauf gesteuert. Bei der Entstehung des Blutdrucks spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle: die Blutmenge, die das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt (Herzminutenvolumen) und der Widerstand, den die Blutgefäße dem Blutstrom entgegensetzen. Dauerhaft erhöhter Blutdruck entsteht auf zwei Wegen: Wenn das Herz vermehrt Blut durch den Körper pumpen muss, um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen., Wenn Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) die Gefäßwände starr und unelastisch macht und somit dem Blutstrom einen höheren Widerstand entgegensetzt. Auch Nierenerkrankungen können zu einem höheren Gefäßwiderstand führen. Die Niere produziert dann verstärkt bestimmte Botenstoffe, die die Gefäße verengen. Gene und Lebensstil als Ursache für die primäre Hypertonie Der Arzt unterscheidet bei Bluthochdruck zwei Formen: die primäre arterielle Hypertonie und die sekundäre arterielle Hypertonie. Bei einem Großteil der Betroffenen handelt es sich um die primäre Form – auch essenzielle Hypertonie genannt. Die Ursachen für diese Art von Bluthochdruck sind bisher nicht vollständig geklärt. Eine Kombination aus genetischer Veranlagung, Lebensweise und anderen Faktoren wie Stress oder zunehmendem Alter spielen eine Rolle bei der Entstehung: Rauchen Rauchen gilt als Haupt-Risikofaktor für Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Viele Inhaltsstoffe des Tabakrauchs schädigen die Zellen der Gefäßwände und die elastischen Fasern in den Arterienwänden. Dadurch werden die Blutgefäße starr und aufgrund der Verkalkung enger. Beides trägt zu einer Blutdruckerhöhung bei. Zusätzlich aktiviert das inhalierte Nikotin das vegetative Nervensystem: Das Herz schlägt schneller, die Blutgefäße verengen. Das Herz muss stärker gegen den Widerstand der verengten Gefäße anpumpen. Die Folge ist ein erhöhter Blutdruck., Alkohol Schon kleine Mengen Alkohol aktivieren unser vegetatives Nervensystem. Die Folge: Das Herz schlägt schneller, der Blutauswurf steigt und damit auch der Blutdruck. Die Gefäße verengen sich. Dauerhafter Alkoholgenuss führt zu gefährlichem Bluthochdruck. Auf Alkohol zu verzichten hilft auch Menschen, deren Bluthochdruck nicht durch Alkoholmissbrauch bedingt ist, den Druck zu normalisieren., Übergewicht und Bewegungsmangel Bei Übergewicht muss das Blut eine größere Körpermasse mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Das bedeutet eine höhere Belastung für das Herz und den Kreislauf. Auch bedingt Übergewicht erhöhte Blutfettwerte und die Entstehung von Arteriosklerose: Die Gefäße werden starr und Ablagerungen, sogenanntes Plaque, bildet sich an ihren Wänden. Übergewicht beeinflusst auch den Hormonhaushalt. Der Körper produziert zu viel Insulin, ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt und den Abbau des Eiweißes ANP fördert. ANP reguliert ebenfalls den Blutdruck. Ist zu wenig ANP vorhanden, weil das Insulin zu viel abbaut, steigt der Blutdruck. Eine Gewichtsreduktion kann den Blutdruck deutlich senken. Auch sportliche Aktivitäten, die die Ausdauer trainieren wie Radfahren, Joggen oder Wandern, sind hilfreich., Stress Anspannung, Termindruck, Hektik, psychische Belastungen und Ärger wirken sich auf Dauer negativ auf den Blutdruck aus. Auch Stress aktiviert das vegetative Nervensystem. Hypertoniker scheiden unter Anspannung mehr Stresshormone im Urin aus als Menschen mit normalen Blutdruckwerten., ErnährungEine stark salzhaltige Ernährung mit viel tierischen Fetten begünstigt einen erhöhten Blutdruck. Wer sich ausgewogen ernährt – das bedeutet viel Obst, Gemüse, Fisch und wenig, aber dafür hochwertiges Fleisch – kann einen hohen Blutdruck senken. Ebenfalls interessant: Ein übermäßig starker Lakritzkonsum sorgt ebenfalls für einen Blutdruckanstieg., MedikamenteEine große Anzahl von Medikamenten kann sich negativ auf den Blutdruck auswirken. Dazu gehören beispielsweise Ovulationshemmer (die Pille), nichtsteroidale Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure oder Diclofenac und Kortikosteroide. Entsteht der Bluthochdruck durch ein Medikament, sollten Betroffene das mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. Oft gibt es die Möglichkeit, das Medikament durch ein anderes zu ersetzen., Genetische FaktorenKinder von Hypertonikern haben ein doppelt bis dreifach erhöhtes Risiko, ebenfalls Bluthochdruck zu entwickeln. Nur in Ausnahmefällen wird ein isolierter Gendefekt vererbt. Meist finden sich Veränderungen an verschiedenen Genen, die im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren (zum Beispiel Konstitution, Stress, Ernährung, Rauchen) zur Erkrankung führen., Hormonelle FaktorenHormone können – bei entsprechender Veranlagung – Bluthochdruck begünstigen. Bei Frauen steigen die Blutdruckwerte häufig in den Wechseljahren., StoffwechselerkrankungenBestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämie erhöhen das Bluthochdruck-Risiko. Der Grund ist vor allem, dass diese Erkrankungen die Gefäße angreifen und Arteriosklerose bedingen. Sekundäre Hypertonie: Krankheiten als Ursache für Bluthochdruck Von einer sekundären Hypertonie spricht man, wenn eine andere Erkrankung der Auslöser für die zu hohen Blutdruckwerte ist. Obwohl das nur bei ungefähr zehn Prozent der Betroffenen der Fall ist, können viele Krankheiten den Blutdruck in die Höhe treiben. Dazu gehören: chronische Entzündungen, Tumoren, Nierenerkrankungen oder hormonelle Störungen. Auch Medikamente oder eine Schwangerschaft können die Ursache sein.