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Gesichtsfeldausfall/ Gesichtsfelddefekt
Ausfall, Lücke im Gesichtsfeld; häufiges Symptom beim Schlaganfall
Neglect/Neglekt
Vernachlässigung; bei Schlaganfällen: Nichtbeachtung der gelähmten Körperseite;
Insult
lateinisch: insultare = taumeln; plötzliche auftretende Störung, z. B. Schlaganfall
Demenz/Alzheimer – Therapie: vaskulären Demenz
Da vaskuläre Demenz hauptsächlich auf Schädigungen der Hirngefäße beruht, müssen weitere Gefäßschäden vermieden werden. Falls dennoch ein akuter Schlaganfall als Folge der Durchblutungsstörungen auftritt, wird er entsprechend der aktuellen Therapierichtlinien behandelt. Zudem ist die konsequente Beseitigung der Risikofaktoren oberstes Ziel: Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck sollte mit ACE-Hemmern wie etwa Ramipril gesenkt werden. Zusätzlich wird der Arzt sogenannte Blutplättchen-Hemmer (zum Beispiel Azetylsalizylsäure, Clopidogrel) verschreiben, die eine weitere Anlagerung von Blutplättchen an bereits geschädigte Gefäßwände vermindern. Eine andere Behandlungsmöglichkeit bieten auch gerinnungshemmende Medikamente, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn regelmäßige Gerinnungskontrollen durchgeführt werden. Weitere wichtige Maßnahmen sind der Verzicht auf Rauchen, Sport, Gewichtsabnahme bei Übergewicht und die Reduktion von Salz in der Nahrung. Falls Diabetes mellitus vorliegt, ist auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten, bei Fettstoffwechselstörungen auf die Einstellung der Lipidwerte im Blut. Weiterhin wird der Arzt Acetylcholinesterase-Hemmer empfehlen, die die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen unterstützen. Wie auch bei der Alzheimer-Demenz, mildern sie die Symptome und den Verlauf der vaskulären Demenz.Weil das Gefäßsystem bei vaskulärer Demenz meist aber bereits stark geschädigt ist, kann die Behandlung – ähnlich wie bei der Alzheimer-Demenz – nur noch eine gewisse Verlangsamung des Abbauprozesses bewirken.
Fettstoffwechselstörung – Symptome
Fettstoffwechselstörungen rufen in der Regel über lange Zeit keine Beschwerden hervor. Deshalb bleiben sie häufig jahrelang unerkannt. Diagnostiziert werden sie dann oft erst, wenn bereits Spätfolgen durch eine entstandene Arteriosklerose wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall eingetreten sind. In schweren Fällen mit stark erhöhten Cholesterinwerten, treten jedoch manchmal Symptome auf. Dies ist vor allem bei einer erblich bedingten Störung der Fall. Die auffälligsten sind sogenannte Xanthome, gelb gefärbte Polster unter der Haut. Sie bilden sich häufig an den Augenlidern (Xanthelesma palpaebrarum), am Gesäß, an den Gelenken und an den Strecksehnen (Achilles- und Ellenbogensehnen). Diese Polster bestehen aus Cholesterinablagerungen, also überschüssigen Fetten unter der Hautoberfläche. Sie sind schmerz- und harmlos, weisen aber auf eine schwerwiegende Störung im Körper hin, die behandelt werden sollte. Oft bilden sich diese störenden Hautwucherungen nach erfolgreicher Senkung des Cholesterinspiegels von selbst wieder zurück. Auch eine chirurgische Entfernung ist möglich. Ein weiterer Hinweis auf die erbliche Variante der Hypercholesterinämie sind weißliche Ablagerungen in der Hornhaut des Auges (Arcus lipoides corneae), die als Ring um die Iris sichtbar werden. Auch hier sind Fetteinlagerungen die Ursache. Bei alten Menschen tritt dieser Trübungsring häufig auf und ist harmlos, bei jüngeren Menschen sollte aber unbedingt die Ursache geklärt werden. Meist steckt nämlich eine Fettstoffwechselstörung dahinter.
Ernährung im Alter – Ausgewogene Ernährung
Grundsätzlich ist eine spezielle Kost im Alter nicht notwendig. Genauso wie in jungen Jahren liegt die Betonung auf einer ausgewogenen und regelmäßigen Ernährung. Denn die ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Stoffen muss gewährleistet sein. Darüber hinaus spielen natürlich auch individuelle Aspekte – zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Schluckstörungen nach Schlaganfall – eine Rolle. Eine ausgewogene Ernährung enthält: 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate (Einfach-, Zweifach-, Mehrfachzucker und Polysaccharide, zum Beispiel Stärke und Ballaststoffe), zehn bis 20 Prozent Eiweiß (Proteine) und mehr als 30 Prozent Fett. Wenn diese Empfehlungen umgesetzt werden, lassen sich bei einer Kalorienmenge von 1.700 bis 2.000 kcal Über- und Untergewicht sowie Mangelernährung verhindern. Nicht zu vergessen: Die Kost muss natürlich vitaminreich sein, viele komplexe Kohlenhydrate und die richtigen Fette enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht ab 64 Jahren einen Body Mass Index (BMI) von 24 bis 29 als normal an, was bei Jüngeren als Übergewicht gilt. Bei körperlichen oder geistigen Einschränkungen sollten die Angehörigen oder andere Betreuer dafür sorgen, dass diese Empfehlungen zur Ernährung eingehalten werden. Weiter ist zu beachten: Das Essen muss schmecken: Welche Vorlieben gibt es? Gibt es Lieblingsgerichte? Essen sollte Freude bereiten: Dazu beitragen können Essen in Gesellschaft und ein abwechslungsreicher Speiseplan. Das Essen planen: Einkaufen und Kochen machen gemeinsam mehr Spaß.
Spezielle Vitalstoffe – Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Vitalstoffe werden vorbeugend sowie unterstützend zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall und die periphere arterielle Verschlusskrankheit
Alter/Pflege – Geriatrische Tagesklinik
Wer zum Beispiel einen Schlaganfall erlitten hat, erreicht nach einiger Zeit ein Stadium, in dem eine akut-stationäre Behandlung im Krankenhaus nicht mehr nötig ist. Angenommen,die betroffene Person kann  mithilfe eines Rollators wieder kurze Strecken gehen und sich mit Unterstützung einer Pflegekraft waschen und ankleiden, kann dann die Weiterbehandlung in einer geriatrischen Tagesklinik nächste sinnvolle Schritt in der Therapie sein. Selbstständigkeit fördern und Pflegebedürftigkeit verhindern Die teilstationäre Versorgungsform in einer geriatrischen Tagesklinik ist ideal für Patienten, die nicht mehr stationär behandelt werden müssen, aber mehr benötigen als eine ambulante hausärztliche und physiotherapeutische Behandlung. Eine Tagesklinik bietet die Chance, die Potenziale, zum Beispiel durch intensive Physiotherapie und Ergotherapie, weiter auszuschöpfen. So wird der Schlaganfall-Patient am Ende der Behandlung möglicherweise allein zur Toilette gehen, sich selbst ankleiden und ohne Hilfsmittel laufen können. Das bedeutet: Der Besuch der Tagesklinik fördert die Selbstständigkeit und kann Pflegebedürftigkeit verhindern. Mehr Therapien, mehr Selbstständigkeit Die Tagesklinik hat gegenüber der akut-stationären Behandlung zwei entscheidende Vorteile: Der Patient erhält mehr Therapien und hat die Möglichkeit, das Erlernte in seinem häuslichen Bereich auszuprobieren, wo er die Nächte und Wochenenden grundsätzlich verbringt. Zeigen sich Probleme in den eigenen vier Wänden, kann der Patient gleich am nächsten Tag zusammen mit dem therapeutischen Team Lösungen entwickeln. Die Tagesklinik unterscheidet sich auch von einer ambulanten Reha: Die medizinische Behandlung ist intensiver. So können etwa aufwendig zu versorgende Wunden behandelt werden. Auch findet eine tägliche Visite statt.
Herzerkrankungen
Das menschliche Herz pumpt bei jedem Schlag etwa 70-100 Milliliter Blut durch die Venen und Arterien. So werden mehr als 7.000 Liter Blut am Tag durch den Blutkreislauf transportiert. Kommt diese bemerkenswerte Pumpe ins Stocken, dann ist schnelle Hilfe gefragt. So lassen sich beispielsweise bei einem Herzinfarkt durch frühzeitige Behandlung Schäden deutlich vermindern. Ebenso ist bei einem Schlaganfall schnelle Hilfe entscheidend. Herzkrankheiten können auch langsam fortschreiten Bei den akuten Herzkrankheiten wie zum Beispiel dem Herzinfarkt liegt meist eine Arterienverkalkung, die sogenannte Arteriosklerose zu Grunde. Aber es gibt auch langsam fortschreitende Herzkrankheiten wie die Herzinsuffizienz oder eine Kardiomyopathie. Herzrhythmusstörungen können harmlos oder aber auch lebensbedrohlich sein. Tückisch ist Bluthochdruck, da Patienten ihn kaum wahrnehmen, er aber die Blutgefäße stark schädigen kann, sodass andere Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall begünstigt werden. Herzfehler können erworben oder angeboren sein und erfordern je nachdem, wie sehr sie für Beschwerden sorgen, eine Therapie. Erkrankungen der Blutgefäße Aber nicht nur das Herz selbst, auch die Blutgefäße können erkranken und für Beschwerden sorgen. Bei der Schaufensterkrankheit ist durch eine Durchblutungsstörung der Bluttransport in den Arterien eingeschränkt, sodass die Beine beim Laufen schmerzen. Gerät der Blutfluss zurück zum Herz in den Venen ins Stocken, können daraus Venenleiden resultieren: Krampfadern, Besenreiser, Venenthrombose. Vielen Krankheiten von Herz und Blutkreislauf kann vorgebeugt werden Durch die richtige Lebensweise kann vielen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf vorgebeugt werden. So ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheidend. Schädlich für Herz und Gefäße sind Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel. Wer Diabetes hat, sollte die Therapie ernst nehmen und dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte sich immer im Rahmen halten.
Wissensquiz Bluthochdruck
Bluthochdruck, medizinisch Hypertonie, ist eine der häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrieländern. Zu hoher Blutdruck zieht häufig gefährliche Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt oder einen Schlaganfall nach sich. Deshalb ist es sinnvoll, gut über Blutdruck und Bluthochdruck informiert zu sein. Machen Sie den Wissenstest.