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Depressive Verstimmungen – Symptome
Wenn wir uns deprimiert fühlen, muss es sich nicht um eine echte Depression handeln. Häufig sind wir verstimmt, weil negative Erlebnisse oder Enttäuschungen unser Gemüt beeinträchtigen. Charakteristische Symptome einer depressiven Verstimmung sind: Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, schlechte Laune (man ist leicht reizbar), Gefühl der Leere (man fühlt sich kraftlos), Schlafstörungen, Unsicherheit, Ängste, Unentschlossenheit (es ist schwer, Entscheidungen zu treffen), das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst, Frustration: „Es ist ja sowieso alles egal", wenig Interesse an der Umwelt. Bei diesen Gefühlen handelt es sich um normale und notwendige Schwankungen des Befindens. Experten sprechen von "Schwingungsfähigkeit". Darunter versteht man die Möglichkeit, zwischen negativen und positiven Stimmungen hin und her zu pendeln. Diese Fähigkeit ist ausschlaggebend für eine gesunde Gefühlswelt. Depressive Verstimmungen sind keine Krankheit. Man kann lernen, Verstimmungen zu überwinden. Unterstützend helfen dabei Johanniskrautpräparate.
Pflege bei Depressionen
Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Angst – typische Symptome einer Depression. Besonders bei älteren, pflegebedürftigen Menschen ist diese psychische Erkrankung keine Seltenheit. Der Verlust nahestehender Personen, nachlassende soziale Kontakte, Krankheiten und mangelnde Selbstständigkeit belasten die Seele. Die Pflege eines depressiven Menschen bedeutet eine ganz besondere Herausforderung – für die tägliche Betreuung und auch die eigene Psyche. Pflege von depressiven Pflegebedürftigen – Belastung für alle Beteiligten Die Pflege depressiver Menschen ist für die Pflegenden meist sehr belastend, denn die Hoffnungslosigkeit der Betroffenen schlägt auch ihnen häufig aufs Gemüt. Darüber hinaus können auch bei den alltäglichen Aktivitäten Probleme aufgrund der Erkrankung auftreten. Hilfe beim Kommunizieren – verständigen und verstehen Depressive Menschen ziehen sich entweder zurück und sprechen gar nicht mehr oder sie beklagen sich häufig, jammern und weinen. Das macht es den Pflegepersonen schwer, vernünftig mit Betroffenen zu kommunizieren. Pflegende sollten versuchen, dem Pflegebedürftigen durch ihre Körpersprache Geduld und Akzeptanz zu signalisieren und ihn ermutigen, über seine Gefühle zu sprechen. Wenn der Betroffene es zulässt, kann der Pflegende ihm auch das Gefühl von Nähe vermitteln – indem er einfach nur seine Hand hält. Wichtig ist, die Äußerungen des Pflegebedürftigen nicht zu bewerten – zum Beispiel indem man sagt: „So schlimm ist es doch gar nicht!“ Solche Äußerungen vermitteln ihm das Gefühl, nicht verstanden zu werden und allein zu sein. Auch Mitleid ist wenig hilfreich: Denn durch Trost fühlt sich der Betroffene ebenfalls unverstanden. Der Pflegende sollte ihm stattdessen neutral zeigen, dass er seine Gefühle wahrnimmt, indem er sie ausspricht – etwa: „Du siehst heute sehr traurig aus.“ Das kann dem Pflegebedürftigen einen Anstoß geben, darüber zu sprechen. Hilfe beim Bewegen, Kleiden und bei der Körperpflege – Motivation für den Alltag Da Menschen mit Depressionen häufig unter Antriebsstörungen leiden, verkriechen sich viele am liebsten den ganzen Tag im Bett. Pflegende sollten die Betroffenen ermuntern, zu einer angemessenen Uhrzeit aufzustehen und sich nicht wieder ins Bett zu legen – denn das könnte Schlafstörungen zur Folge haben. Leidet der Depressive bereits unter Schlafstörungen, können abends Entspannungsübungen, Abendrituale und schlaffördernde Tees oder pflanzliche Mittel helfen. Liegt der Pflegebedürftige nachts wach, ist es besser, ihn zu beschäftigen, als ihn stundenlang grübeln zu lassen. Auch für die Körperpflege und das Ankleiden fehlt einem depressiven Menschen häufig der Antrieb. Hier ist es wichtig, ihm nicht alles abzunehmen, sondern ihn nach den Grundsätzen der aktivierenden Pflege nur zu unterstützen und so viel wie möglich selbst machen zu lassen. Der Pflegende sollte dem Pflegebedürftigen dabei die Zeit geben, die er benötigt, ihn respektieren und nicht kritisieren. Hilfe beim Essen und Trinken – den Genuss zurückbringen Auch Appetitlosigkeit ist ein Symptom der Depression. Der Pflegende sollte deshalb ein Auge darauf haben, ob der Betroffene ausreichend isst und trinkt. Meist ist es förderlich, ihm seine Lieblingsgerichte anzubieten. Verweigert der Pflegebedürftige jegliche Nahrungsaufnahme, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.
Erste Anzeichen von Parkinson
Die Parkinson-Krankheit (früher Schüttellähmung) beginnt nicht immer mit ganz typischen Symptomen, sondern oftmals zunächst schleichend mit nicht charakteristischen Beschwerden. Betroffene klagen häufig über schmerzhafte Muskelverspannungen, die meistens einseitig auftreten und oft als rheumatische Beschwerden fehlinterpretiert werden. Häufig treten die Beschwerden in der Schulter-Arm- beziehungsweise in der Becken-Oberschenkel-Region auf. Bei anderen Parkinson-Patienten zeigt sich zunächst eine abnorme Ermüdbarkeit, einhergehend mit verminderter psychischer und physischer Belastbarkeit. Erste Anzeichen: feinmotorische Störungen der Hände Erste Anzeichen können zudem feinmotorische Störungen der Hände sein. Diese Störungen zeigen sich zum Beispiel beim Zähneputzen, beim Zuknöpfen von Bekleidung oder auch beim Schreiben. Häufig fällt ein verändertes Schriftbild auf. Die Betroffenen haben zunehmend Schwierigkeiten, zwei Bewegungen gleichzeitig oder direkt nacheinander auszuführen. Schon im Anfangsstadium der Krankheit können Parkinson-Patienten an Verstopfung leiden. Auch sind psychische Auffälligkeiten relativ häufig. Hierzu gehörten eine Antriebsminderung sowie depressive Verstimmungen oder auch Schlafstörungen.
Betreuung in Tagespflege und Nachtpflege
Ein Tag in der Tagespflege beginnt für gewöhnlich gegen 8 Uhr und endet meist um 16 Uhr. Einige wenige Einrichtungen öffnen auch am Wochenende. Die konzeptionelle Ausrichtung der Tagespflege variiert je nach Träger. Oft gehört zum Tagesablauf das gemeinsame Frühstück, Mittagessen und der Nachmittagskaffee. Dazwischen werden vielfältige pflegerische, therapeutische und soziale Betreuungsleistungen angeboten, wie Hilfe beim Essen, beim Spritzen, beim Wechseln von Verbänden oder bei Einreibungen. Angebote für Körper und Geist Außerdem fördert die Tagespflege den Erhalt und die Verbesserung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten ihrer Besucher. Unter den Angeboten finden sich beispielsweise Gedächtnistraining, Mobilitätstraining (Beweglichkeitsübungen) und Anziehtraining. Darüber hinaus gehören verschiedene Aktivitäten wie gemeinsames Singen, Pflanzenpflege, Lesen, Malen, Spaziergänge, Musik hören oder gemeinsames Kochen zum Leistungsangebot einer Tagespflege. Alle Angebote sollten freiwillig sein und auch den nicht unter Druck setzen, der sich lieber mit einer Zeitung zurückziehen möchte. Nachtpflege Neben der Tagespflege ist auch die Nachtpflege möglich. Bei dieser Versorgungsform erstreckt sich die Betreuung vom späten Nachmittag bis zum nächsten Morgen. Die Nachtpflege ist vor allem für sehr ängstliche oder verwirrte Menschen geeignet. Auch für ältere Menschen mit ausgeprägten Schlafstörungen ist die Nachtpflege hilfreich und ihre Angehörigen fühlen sich erholter ohne die nächtlichen Störungen. Über eine Nachtpflege in der Umgebung kann die Krankenkasse Auskunft geben.
So bleiben pflegende Angehörige gesund
Die Pflege eines Angehörigen bereitet Freude. Ein dankbares Lächeln, das Gefühl, gebraucht zu werden und gemeinsame Momente – all das ist unbezahlbar. Doch: Pflege bedeutet auch Belastung. Auf der einen Seite ist es körperlich anstrengend, einen Menschen zu pflegen. Das Heben schwerer Lasten schadet dem Rücken. Häufig leiden pflegende Angehörige unter Schlafmangel, weil sie auch nachts für den Pflegebedürftigen da sind. Das führt oft zu Erschöpfung, Müdigkeit und kann das Immunsystem negativ beeinflussen. Hinzu kommen in der Regel psychische Belastungen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: Es bleibt kaum noch Zeit für etwas anderes als die Pflege, immer hat man das Gefühl, nicht allen gerecht zu werden, die Beziehung zum Pflegebedürftigen ändert sich, die Verantwortung, die auf den Schultern lastet, ist riesig. Häufige Folgen: Schlafstörungen, Nervosität, Gereiztheit, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen und andere Symptome. Auch für sich selbst sorgen – Körper und Seele entlasten Diese möglichen Auswirkungen der Pflege auf den pflegenden Angehörigen zeigen: Bei der Pflege sollte nicht nur die Gesundheit des Pflegebedürftigen im Mittelpunkt stehen. Auch die der Pflegeperson kann beeinträchtigt werden. Ein häufiges Problem dabei: Viele pflegende Angehörige reagieren zu spät. Erst wenn sie eindeutige, nicht mehr ignorierbare Symptome zeigen, suchen sie sich Hilfe. Dabei sollten pflegende Angehörige von Beginn an etwas für ihre eigene Gesundheit tun. Helfen können verschiedene Tipps, wie etwa an Pflegekursen teilzunehmen und Kontakte zu anderen pflegenden Angehörigen zu knüpfen. Außerdem ist es für pflegende Angehörige wichtig, regelmäßig für Entspannung zu sorgen und sich gut beraten zu lassen – auch psychologisch. All das entlastet Körper und Seele und fördert auf diese Weise die Gesundheit.
Angst, Panik, Phobie – Symptome
Angst, Panik und Phobie können sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise äußern. Zusätzlich hängt es davon ab, unter welcher Form der Angststörung der Patient leidet. In den meisten Fällen betreffen die Symptome sowohl das seelische als auch das körperliche Empfinden. Neben dem Angstgefühl an sich sind körperliche Symptome wie Herzrasen, Druckgefühl in der Brust, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beklemmungen oder Atemnot typisch. Magen-Darm-Beschwerden können Angststörungen ebenfalls begleiten. Vielfach kommen chronische Schmerzen und Schlafstörungen hinzu.Manche Betroffene haben in Situationen mit ausgeprägten Symptomen das Gefühl, die Kontrolle über ihre Gedanken zu verlieren und Angst, verrückt zu werden. Diese Empfindung ist vor allem bei Panikattacken typisch. Eine Panikattacke tritt plötzlich auf und die Symptome können sich innerhalb weniger Minuten ins Unerträgliche steigern. Oft kommt es bei den Betroffenen zu Todesängsten. Panikattacken dauern zwischen zehn und 30 Minuten an.Im Gegensatz dazu, leiden Personen mit einer generalisierten Angststörung über Monate und Jahre hinweg unter einer andauernden Furcht und Sorge um alltägliche Dinge gemeinsam mit dauernder Anspannung, Unruhe und Erschöpfung. Typisches Vermeidungsverhalten Ein Merkmal jeder Phobie, aber auch der meisten anderen Angststörungen ist, dass der Betroffene die Angst auslösende Situation zu vermeiden sucht. Ein Mensch, der unter Flugangst leidet, tritt womöglich keine Flugreise mehr an. Betroffene, die Tunnel und Aufzüge fürchten, neigen unter Umständen dazu, keine Fahrten im öffentlichen Nahverkehr mehr zu unternehmen. Das Vermeidungsverhalten kann Menschen mit Angststörungen stark in Alltag und Berufsleben einschränken.
Bluthochdruck – Symptome und Anzeichen
Ein erhöhter Blutdruck bleibt oft über einen langen Zeitraum unerkannt. Der Grund: Bluthochdruck verursacht häufig keine typischen Beschwerden. Dennoch gibt es Symptome, die auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen können. Die ersten Anzeichen von Bluthochdruck können sein: morgendliche Kopfschmerzen im Hinterkopf, Schwindel und Übelkeit, Ohrensausen, Nasenbluten, nervöse Unruhe, Atemlosigkeit bei Belastung, Schmerzen in der Herzgegend oder Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen (insbesondere bei hohem Blutdruck im Verlauf der Nacht) Schlaganfall und Herzinsuffizienz sind die Folge Oft wird die arterielle Hypertonie erst diagnostiziert, wenn bereits Folgeschäden an Organen wie Herz, Gehirn, Auge und Niere auftreten. Ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt, eine Herzinsuffizienz, die koronare Herzkrankheit oder eine Nierenfunktionsstörung können das Resultat eines langjährigen Bluthochdrucks sein. Soweit muss es aber nicht kommen: Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung hilft, eine arterielle Hypertonie und ihre Folgeschäden zu vermeiden. Regelmäßige Blutdruckkontrollen durch den Hausarzt oder in der Apotheke können frühzeitig einen eventuellen Bluthochdruck aufdecken.
Diagnose bei Burnout
Die Diagnose Burnout-Syndrom ist nicht leicht zu stellen. Denn sowohl die psychischen als auch die körperlichen Symptome können von Betroffenem zu Betroffenem stark variieren. Häufig suchen Menschen mit Burnout zunächst wegen ihrer körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen einen Arzt auf. Deshalb gilt es in einem ersten Schritt, mögliche organische Ursachen für diese Beschwerden auszuschließen. Beispielsweise sollten in einer Laboruntersuchung die Schilddrüsenwerte gemessen werden. Denn eine Schilddrüsenunterfunktion kann ähnliche Symptome auslösen wie Burnout. Um zur Diagnose Burnout zu gelangen, ist dann vor allem ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch wichtig. Ein erfahrener Arzt wird sich dazu Zeit nehmen und seinem Patienten detaillierte Fragen stellen, die ihm die Diagnose erleichtern. Im fortgeschrittenen Stadium des Burnout-Syndroms können auch Labor- und Herz-Kreislauf-Untersuchungen auffällige Werte aufweisen. Etwa können Veränderungen der Herzratenvariabilität, der Kortisolausschüttung oder der Menge der Geschlechtshormone im Blut festgestellt werden. Auch die Gerinnungsfaktoren können verändert werden. Burnout-Selbsttest Immer wieder werden verschiedene Burnout-Tests angeboten. Auch wir haben einen solchen Test für Sie erstellt:
Burnout – Stadien
Das Burnout-Syndrom verläuft nicht bei jedem Betroffenen gleich. Tatsächlich unterscheidet sich der Verlauf von Patient zu Patient oft stark. Dennoch wurde in der wissenschaftlichen Literatur versucht, Burnout in Stadien einzuteilen. Häufig erfolgte eine Einteilung in drei Stadien. Einig ist man sich darüber: Das Burnout-Syndrom beginnt schleichend. Betroffen sind meist Menschen, die etwas erreichen wollen, die hohes Engagement zeigen und ein geringes Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration zu haben scheinen. Sie überfordern sich damit selbst und muten sich mehr zu als sie leisten können. Burnout Stadium 1 Im ersten Stadium fühlen sich die Betroffenen zunehmend erschöpft und ausgelaugt. Sie sind frustriert. Zudem können sie in ihrer Freizeit nicht mehr regenerieren, sie können ihre Akkus nicht mehr aufladen. Energie und Schwung, die sie für ihre Arbeit bräuchten, nehmen immer mehr ab. Häufig kommen eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte sowie chronische Müdigkeit hinzu. Burnout Stadium 2 Im weiteren Verlauf reagieren die Betroffenen zunehmend gereizt und zynisch. Sie entwickeln eine Gleichgültigkeit, sowohl beruflich wie privat. Auf Kunden, Mitarbeiter und Angehörige wirken Burnout-Betroffene gefühllos. Es folgen Resignation und die Vermeidung von Kontakten. Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück, erfüllen nur noch ihr Pflichtprogramm. Nicht selten steigt in dieser Zeit der Alkohol-, Nikotin- oder Kaffeekonsum. Burnout Stadium 3 In Stadium 3 kommt es schließlich zu einem Leistungsabfall. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit schwindet immer mehr. Positive Erlebnisse und Erfolge gibt es nicht mehr. Auch Angst- und Panikattacken sowie Depressionen können jetzt auftreten. Eventuell schon zuvor vorhandene körperliche Symptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen verstärken sich. Schlusspunkt ist die völlige Erschöpfung. Die Betroffenen sind nun nicht mehr in der Lage ihren Beruf auszuüben.
Burnout – Symptome
Die Symptome, die beim Burnout-Syndrom auftreten, sind nicht einheitlich. Sie können sich von Betroffenem zu Betroffenem stark unterscheiden. Meist leiden Menschen mit Burnout unter einer Mehrzahl an psychischen wie auch körperlichen Symptomen, die nicht plötzlich vorhanden sind, sondern sich schleichend entwickeln. Im Folgenden aufgeführt finden Sie einige häufige psychische Symptome und Reaktionen, die jedoch nicht alle auftreten müssen: Erschöpfung, Verlust der Regenerationsfähigkeit, Gleichgültigkeit und emotionaler Rückzug (von der Arbeit, Kollegen, Klienten, Freunden), Vermeidung von Kontakten, Schuldzuweisungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Zynismus, Angst, Alkohol-, Nikotin-, Drogenmissbrauch, Leistungsabfall, Flüchtigkeitsfehler, Dienst nach Vorschrift, Verflachung des emotionalen, geistigen und sozialen Lebens, Desinteresse, Vermindertes Selbstwertgefühl, Pessimistische Zukunftsaussichten, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken Daneben leiden Betroffene zudem meist unter körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Das heißt, sie sind psychosomatisch bedingt. Zu den körperlichen Symptomen, die bei Burnout auftreten können, gehören unter anderem: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Anfälligkeit für Infekte, Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit), Schlafstörungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Atemnot, Essstörungen, Appetitmangel