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Natrium für eine gesunde Ernährung
Natrium erfüllt in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen: es bestimmt den Wasserhaushalt, reguliert den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen. Das meiste Natrium nehmen wir durch die Zugabe von Kochsalz (Natriumchlorid) zu Nahrungsmitteln auf, unverarbeitete Nahrungsmittel enthalten in der Regel dagegen nur wenig Salz. Starkes Erbrechen, Durchfall oder starkes Schwitzen können unter anderem zu einem Natriummangel führen. Zeichen eines solchen Defizites sind Durst, Kopfschmerzen, Schwäche und Blutdruckabfall. Bei starkem Durchfall oder Erbrechen sowie bei Personen mit Mukoviszidose wird Natrium zur Behandlung eingesetzt. Die tägliche Zufuhr von 6 Gramm Kochsalz bei Erwachsenen ist im Allgemeinen ausreichend. Personen mit Bluthochdruck oder Osteoporose sollten eventuell ihre Kochsalzzufuhr einschränken.
Vitamin K (Phyllochinone) für eine gesunde Ernährung
Das fettlösliche Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Ohne seinen Einfluss würden Wunden weiter bluten. Auch für die Knochenfestigkeit ist Vitamin K wichtig. Daneben besitzt das Vitamin antioxidative Eigenschaften. Vitamin K ist vor allem in grünem Gemüse wie Brokkoli, Mangold, Grünkohl, Rosenkohl oder Spinat enthalten, außerdem in Rinderleber, Huhn und Hühnerei. Anzeichen für einen Vitamin-K-Mangel können eine erhöhte Blutungsneigung in Organen und Schleimhäuten sowie eine verminderte Knochendichte sein. Zusätzliches Vitamin K für Neugeborene Weil die Leber Neugeborener noch nicht voll entwickelt ist, wird ihnen nach der Geburt zusätzlich Vitamin K zugeführt. Auch bei bestehender oder drohender Osteoporose sollte auf eine ausreichende Vitamin-K-Versorgung geachtet werden. Für Erwachsene gilt eine tägliche Zufuhrempfehlung von 70 bis 80 Mikrogramm (D-A-CH-Referenzwert). Während einer Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin) sollten Sie auf eine zusätzliche Vitamin-K-Einnahme verzichten.
Das sind geeignete Sportarten im Alter
Wenn Sie in höherem Alter nach längerer Pause wieder mit Sport beginnen, empfiehlt sich dringend ein Besuch beim Hausarzt, um eine Art Bestandsaufnahme durchzuführen. Dadurch lassen sich Überforderung oder gar Schäden vermeiden. Generell ist die Frage nach der richtigen Sportart im Alter zu klären: Ausdauersport, Kraftsport oder Koordinationstraining? Die Wahl ist von einer ganzen Reihe individueller Faktoren abhängig: Welche Vorstellungen und Ziele haben Sie selbst?, Gibt es Krankheiten, die bedacht werden müssen?, Mit welcher Art von Sport lässt sich Ihr Gesundheitszustand verbessern?, Wann haben Sie zuletzt Sport getrieben? Sind Sie ein geübter Sportler?, Wie fit sind Sie?, Liegen körperliche Einschränkungen vor?, Welche Sportarten haben Sie früher einmal betrieben?, Welche Art der Bewegung macht Ihnen Spaß?, Sind Sie beim Sport lieber in einer Gruppe oder allein?, Haben Sie Angst, es könnte etwas passieren?, Gibt es ein Sportangebot in Ihrer Nähe? Unter Beachtung der zuvor genannten Faktoren kann Ihr Hausarzt bestimmte Sportarten empfehlen, die für Sie in Frage kommen. Wenn Sie zum Beispiel an Bluthochdruck leiden, sollten Sie sich nicht Gewichtheben als Sportart aussuchen. Für Menschen mit Osteoporose sollten hingegen Kraftübungen auf dem Programm stehen, da sie bei dieser Krankheit effektiver sind als Ausdauerübungen. Wenn Sie am liebsten Sport unter freiem Himmel treiben, wäre Sport, der im Fitnesscenter angeboten wird, sicherlich weniger geeignet für Sie. In jedem Fall gilt: Wählen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Und falls Sie gar nichts Geeignetes finden oder die Umstände es unmöglich machen: Auch zuhause können Sie in täglich fünf bis zehn Minuten mit einfachen Übungen Ihre Muskeln kräftigen. Sport mit speziellen Erkrankungen Welche Sportart für Sie geeignet ist, wenn Sie unter einer Erkrankung leiden, können Sie hier nachlesen.>> Sport mit Herzkrankheiten >> Sport nach einem Schlaganfall >> Sport mit Diabetes mellitus >> Sport und Bewegung bei Osteoporose>> Sport mit COPD>> Sport mit einem künstlichen Hüftgelenk>> Sport mit Blasenschwäche (Harninkontinenz)>> Geeignete Sportarten mit Rückenproblemen und Problemen mit der Wirbelsäule >> Sport mit Arthrose (Video)
Vitalstoffe – Wechseljahre
Mit den Wechseljahren beginnt für Frauen eine neue Lebensphase: Die Fruchtbarkeit geht zu Ende und die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Hormonschwankungen machen sich in verschiedener Form bemerkbar – zum Beispiel: treten typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen auf, werden die Haut und das Bindegewebe schlaffer, nehmen Falten zu, werden die Haare dünner, nimmt die Knochendichte ab. Interessanterweise leiden asiatische Frauen sehr viel seltener unter Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Europa. Dies wird vor allem auf die sojareiche Ernährung in asiatischen Ländern zurückgeführt. Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso oder Sojamilch enthalten sogenannte Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone mit schwacher östrogenartiger, aber auch antiöstrogener Wirkung. Diese wirken sich offenbar günstig auf Wechseljahresbeschwerden aus. Für die Zeit der Wechseljahre spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle: Phytoöstrogene: Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone wirken antioxidativ und haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch positive Effekte auf leichte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen werden vermutet. Relativ gut gesichert ist, dass Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen. Antioxidantien: Vitamin A, C, E sowie Carotinoide wirken antioxidativ und schützen so vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen. Kalzium und Vitamin D3: Diese beiden Vitalstoffe schützen vor Osteoporose. Omega-3-Fettsäuren: Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.
Symptome und Beschwerden in den Wechseljahren
Vor der letzten Monatsblutung (Menopause) können Wechseljahresymptome in Form von Unregelmäßigkeiten in der Menstruation auftreten: schwache Regelblutungen (Hypomenorrhoe), starke Regelblutungen (Hypermenorrhoe), verlängerte Menstruation (Menorrhagie), Schmierblutungen vor und nach der eigentlichen Menstruation, verkürzte Zyklen unter 25 Tagen (Polymenorrhoe), verlängerte Zyklen über 35 Tage (Oligomenorrhoe), Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) Die bekanntesten Symptome in den Wechseljahren (Klimakterium) sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Über 70 Prozent der Frauen leiden unter den sogenannten vasomotorischen Störungen – das heißt, die Gefäße reagieren in den Wechseljahren nicht mehr angemessen auf bestimmte äußere Reize. Diese Symptome sind allerdings vorübergehend. Sie werden nach Ende des Klimakteriums immer seltener. Dies gilt auch für andere typische Beschwerden in den Wechseljahren wie: Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen (meistens aufgrund von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen), Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Aggressionen, Kopfschmerzen, oft migräneartig, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Angstzustände, starke Blutungen, Gelenk- und Muskelschmerzen Zudem steigt nach den Wechseljahren durch den Östrogenmangel das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Osteoporose und Arteriosklerose. Der Grund: Östrogene verringern den Knochenabbau und senken den Spiegel des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins – des „schlechten Cholesterins“. Weitere Symptome werden vom Östrogenspiegel beeinflusst. Bei diesen Symptomen handelt es sich vor allem um: Verringerte Durchblutung und Durchfeuchtung der Schleimhäute (trockene Scheide, trockene Augen, empfindliche Mundschleimhaut), Blasenschwäche (Harninkontinenz), Gewichtszunahme, Fettumverteilung, Veränderungen an Haut und Haaren (Verlust an Elastizität, Haut und Haare werden dünn und trocken), Haarwuchs im Gesicht (Kinn, Oberlippe), Libidoverlust Symptome oft besonders stark bei Frauen mit PMS Nicht alle Beschwerden und Krankheiten, die typischerweise in oder nach den Wechseljahren auftreten, sind jedoch eindeutig auf die veränderte Hormonsituation zurückzuführen. Ein klarer Zusammenhang besteht bei starken Blutungen, vasomotorischen sowie urogenitalen Beschwerden (zum Beispiel Scheidentrockenheit und Harninkontinenz). Auch Osteoporose und Arteriosklerose werden durch die sinkende Östrogenproduktion im Klimakterium gefördert. Auslösender Faktor ist sie allerdings selten. Zur Osteoporose tragen oft Bewegungs- und Belastungsmangel mehr bei als ein Östrogenmangel.Wer in der Vergangenheit unter ausgeprägten prämenstruellen Beschwerden (Prämenstruelles Syndrom) gelitten hat, ist oft auch von Beschwerden in den Wechseljahren besonders stark betroffen. Für Frauen mit Eierstockentfernung sind die Wechseljahre oft ebenfalls eine unangenehme Lebensphase: Bei ihnen setzt der Hormonmangel abrupt ein. Zudem fällt der Einfluss der Ovarien auf die periphere Östrogenproduktion weg, der bei Frauen ohne Eierstockentfernung auch noch in der Postmenopause besteht.Durchschnittlich seltener betroffen von typischen Wechseljahresbeschwerden sind höher Gebildete sowie Frauen, die regelmäßig Sport treiben und ihre Freizeit aktiv gestalten.
Phytoöstrogene: Sekundäre Pflanzenstoffe – Ernährung
Phytoöstrogene – auch Phytoserms genannt – sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die eine östrogenähnliche Wirkung haben. Ihre Östrogenwirkung ist schwächer als die der natürlichen menschlichen und der synthetisch hergestellten Östrogene (0,1 Prozent der Östradiolwirkung). Phytoöstrogene erinnern nur in ihrer Struktur an Östrogen. Durch ihre Ähnlichkeit lösen sie an den Östrogenrezeptoren des Körpers sowohl aktivierende als auch hemmende Effekte aus. Des Weiteren wirken sie antioxidativ. Isoflavone, Lignane und Coumestane Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone kommen hauptsächlich in Hülsenfrüchten wie Sojabohnen und in Rotklee vor. Die wichtigsten Vertreter der Isoflavone sind Genistein und Daidzin. Lignane finden sich vor allem in Leinsamen, Vollkorn, Beeren und Flachssamen.Nachdem in den vergangenen Jahren den Isoflavonen vielfach positive Effekte auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, klimakterische Beschwerden und besonders auch auf die Verhütung von Brustkrebs zugeschrieben wurden, haben neuere Studien gezeigt, dass eine genauere Betrachtung notwendig ist. Die beschriebenen Effekte sind oft nur im Tierexperiment aufgefallen oder sie lassen sich nicht von anderen möglichen Verursachern abgrenzen. Neuerdings wird sogar vermutet, dass Isoflavone das Wachstum des hormonabhängigen Brustkrebses beschleunigen. Auch die positiven Effekte bei leichten Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sind wohl mit denen der Placebowirkung vergleichbar.  Der schützende Effekt der Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose scheint zurzeit möglich, aber die Datenlage lässt noch keine eindeutige Aussage zu. Keine Empfehlung für Nahrungsergänzungsmittel Zurzeit geht man bei einer sojareichen Ernährung von positiven Effekten für das Herz-Kreislauf-System sowie einem verringerten Risiko für Osteoporose und Brustkrebs aust. Für eine zusätzliche Zufuhr von Isoflavonen über Nahrungsergänzungsmittel gibt es keine Empfehlung. Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, sollten Sie potenziell unerwünschte Nebenwirkungen wie das Risiko für Brustkrebs, einen hemmenden Einfluss auf die Schilddrüse und Gebärmutterschleimhautveränderungen beachten.
Das sind geeignete Ausdauersportarten im Alter
Die Fähigkeit, Kraft und Ausdauer durch regelmäßiges Training zu verbessern, bleibt im Alter erhalten. Der absolute Kraftzuwachs ist dabei naturgemäß geringer als bei Jüngeren. Da ältere Menschen häufig auf einem niedrigen Ausgangsniveau zu trainieren beginnen, kann die relative Verbesserung (Vergleich der individuellen Leistung vor und nach dem Training) aber sehr viel größer sein als bei jüngeren Menschen. Dadurch können ältere Menschen ihren persönlichen Trainingsgewinn sehr eindrucksvoll erleben. Das gilt sowohl für Kraft- als auch für Ausdauertraining. Durch intensives Krafttraining ist eine enorme Kraftverbesserung möglich Eine Studie mit gebrechlichen Heimbewohnern (Alter zirka 87 Jahre) hat eindrucksvoll gezeigt: Durch ein intensives Krafttraining über zehn Wochen lässt sich eine enorme Kraftverbesserung erreichen. Die Ergebnisse der Studie zeigten Steigerungen der Kraft um 113 Prozent. Neben dem Erhalt und der Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit können je nach Gesundheitszustand auch spezielle Sport- und Bewegungsprogramme sinnvoll sein. Beispielsweise gibt es gezielte Programme für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose.
Schmerz – Schmerzdiagnose bei Demenz
Insbesondere bei Demenz ist es schwer, Schmerzen zu erfassen, da Betroffene sie oft weniger oder weniger konkret äußern können. Wichtig ist hier, dass aktiv nach möglichen Schmerzen gesucht wird. Ziel der Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz ist, dass sie trotz ihrer Kommunikationsstörung eine adäquate Schmerzbehandlung erhalten. Spezielle Skalen bei Menschen mit Demenz Bei Schmerzpatienten mit Demenz können die allgemein gängigen Schmerzerfassungsskalen kaum oder gar nicht genutzt werden. Für sie wurden spezielle Skalen in Frankreich entwickelt: die ECPA (ECPA = Echelle Comportementale de la Douleur pour Personnes Agées non communicantes) und der so genannte Doloplus®. Übersetzungen ins Deutsche liegen jeweils vor. Verlaufskontrolle bei der Schmerzdiagnose Beide Skalen werden von Pflegenden möglichst in Kooperation mit dem behandelnden Arzt ausgefüllt. Sie dienen der Ersterfassung von Schmerzen bei Personen mit Demenz und dann jeweils zur Verlaufskontrolle nach zwei bis drei Tagen. Dabei gelten Verhaltensauffälligkeiten als Hinweis auf Schmerzen. Oftmals passiert es nämlich gerade bei Menschen mit Demenz, dass Verhaltensänderungen als demenzbedingt und nicht als schmerzbedingt interpretiert werden. Angehörige über Vorerkrankung befragen Zusätzlich zur systematischen Verhaltensbeobachtung sollten auch die Angehörigen befragt werden, ob der Betroffene vor Beginn der Demenz an einer schmerzhaften Erkrankung wie zum Beispiel der Osteoporose gelitten hat und ob er regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen hat.
Schmerz – Häufige Schmerzen
Schmerzen sind oft die Folge gesundheitlicher Problemen. Unter stets vorhandenen oder immer wiederkehrenden Schmerzen leiden vor allem Senioren. Schmerz kann als Symptom vieler verschiedener Erkrankungen auftreten. So geht ein Bandscheibenvorfall beispielsweise meist mit starken Rückenschmerzen einher, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Zöliakie kann Bauchschmerzen auslösen.Häufige Arten von Schmerzen sind: Muskel- und Gelenkschmerzen Halsschmerzen Kopfschmerzen Ohrenschmerzen Regelschmerzen Rückenschmerzen Schulter-Arm-Schmerzen Tumorschmerzen Zahnschmerzen Auslöser für Schmerzen im Alter Es wird davon ausgegangen, dass wenigstens 25 Prozent der älteren Menschen unter stets vorhandenen oder immer wiederkehrenden Schmerzen leiden. Wissenschaftliche Ergebnisse, wie häufig Schmerzen bei älteren Menschen tatsächlich auftreten und welche konkreten Ursachen die Beschwerden haben, sind derzeit noch spärlich. Oft wird Schmerz im Alter als ein unabwendbares Schicksal gehalten und daher zu wenig darüber gesprochen.In nahezu allen bisherigen Erhebungen zeigt sich, dass folgende Schmerzursachen im Alter besonders häufig sind: Arthrose (besonders in Rücken, Hüfte oder Bein) Tumorerkrankungen Osteoporose Gürtelrose (Herpes zoster) Muskelrheuma (Polymyalgia rheumatica) Schaufensterkrankheit (Arterielle Verschlusskrankheit) Neuropathien (zum Beispiel bei Diabetes mellitus) Knochenbrüche Depressionen
Verschiedene Formen der Arthrose
Je nachdem, welche Gelenke betroffen sind, wird Arthrose in unterschiedliche Formen eingeteilt. Zudem wird zwischen primärer und sekundärer Arthrose unterschieden. Ist nur ein einzelnes Gelenk (zum Beispiel das Knie) betroffen, so nennt man das Monarthrose. Sind hingegen drei oder mehr Gelenkregionen gleichzeitig betroffen, spricht man von Polyarthrose.Die Arthrose lässt sich nach dem betroffenen Gelenk einteilen. So gibt es zum Beispiel die Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) , Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) oder Schultergelenksarthrose (Omarthrose). Von Arthrose können aber genauso die Finger und das Handgelenk, der Ellenbogen, das Sprunggelenk oder die Zehen betroffen sein.Hier erfahren Sie mehr über die: Von der American Rheumatism Association (ARA) wurde eine Einteilung entwickelt, die zwischen Arthrosen mit nicht bekannter Ursache (= primäre oder idiopathische Arthrosen) und denen mit bekannter Ursache (= sekundäre Arthrosen) unterscheidet: Primäre Arthrosen lokalisiert: Hände, Füße, Knie, Hüfte, Wirbelsäule generalisiert (mehr als 3 Gelenkregionen): Wirbelsäule und weitere Gelenke Sekundäre Arthrosen nach Unfall (Trauma) nach Gelenkerkrankungen (angeboren oder erworben): Sekundäre Arthrosen können Folgen von Fehlstellungen des Skeletts sein (beispielsweise X- oder O-Beine). Auch Wachstumsstörungen, die zu Fehlentwicklungen an den Gelenkenden führen, können eine Arthrose hervorrufen. Nicht zuletzt kann Arthrose auch eine Folge von Stoffwechselerkrankungen sein, zum Beispiel Gicht, Diabetes mellitus oder Osteoporose.