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Wechseljahre – Lexikon
Alles zum Thema Wechseljahre (Klimakterium) finden Sie auf vitanet.de in diesem Lexikon: Lesen Sie alles von Arteriosklerose, Gestagene über Kneipp-Anwendungen bis Osteoporose, Phytoöstrogene und
Morbus Crohn – Erfahrungsbericht
Ich war 29, als das erste Mal das Wort Morbus Crohn fiel. Ein Krankenhausarzt stellte diese Diagnose nach einer Koloskopie, die damals 1987 in Ostberlin noch ein sensationelles Ereignis war. In der ganzen Stadt gab es, so glaube ich nur zwei Koloskope. Das Endoskop für meine Untersuchung war gerade aus Westberlin geliefert worden. Eine Ärzte-Traube stand während der Darmspiegelung dabei und staunte. Beschwerden hatte ich schon lange. Bereits als Kind war ich immer kränklich und hatte Bauchschmerzen – die hielten auch nach der Blinddarm-OP mit elf Jahren noch an. Was ich psychisch nicht verkraftet habe, schlug mir stets auf den Bauch. Das geht mir heute noch so: Wenn mich etwas emotional sehr berührt, zum Beispiel junge Leute auf der Straße, die betteln müssen, dann muss ich sofort auf Toilette. „Weiß der Teufel“ – so lautete die Diagnose der Ärzte 1984 nach der Geburt meiner zweite Tochter kamen dann die ersten Schübe. Verstopfungen und Durchfall wechselten sich ab: Fünf Tage konnte ich gar nicht auf Toilette gehen, die nächste Woche sauste es dann nur so aus mir raus. Der Schub ging mit Fieber einher, meistens so um 37,8 Grad Celsius. Das klingt harmlos, doch ich konnte dieses niedrige Fieber schwerer ertragen als richtig hohe Temperaturen. In dieser Zeit war ich insgesamt sehr krank und abwehrgeschwächt, ständig hatte ich Schnupfen. Die Ärzte waren hilflos, ihre Diagnose lautete fast immer WdT – das stand für „Weiß der Teufel“. Ich kam in ein Krankenhaus mit psychiatrischem Schwerpunkt 1987 bin ich dann richtig doll krank geworden. Ich legte mich hin und konnte nicht mehr aufstehen: Ich litt unter fürchterlichen Bauchschmerzen und Gelenksteife. Alle Hauptgelenke waren betroffen, selbst meine Ellenbogen konnte ich nicht mehr auflegen. Die Ärzte stellten die Diagnose „Rheumatisches Fieber“ und wiesen mich in ein Krankenhaus mit psychiatrischem Schwerpunkt ein. Die Ärzte dort haben mich sehr nett aufgenommen und sich wirklich Gedanken gemacht. Sie waren auch diejenigen, die die Koloskopie veranlassten. Eine Darm-OP wurde nötig, weil ich Fisteln hatte Ich hatte Glück, dass mein früherer Mann gelegentlich beruflich in den Westen fahren musste und mir das Medikament Mesalazin mitbringen konnte. So musste ich nicht wie so viele andere Patienten Kortison nehmen. Trotzdem hat der Morbus Crohn mein Leben stark beeinträchtigt und tut es natürlich noch immer. 1989 musste mein rechtes Augenlid operiert werden wegen einer Hautveränderung, die vermutlich auf den Crohn zurückzuführen war. 1992 bekam ich dann die erste Darm-OP, ich hatte Fisteln entwickelt, die vom Darm in die Scheide führten. Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem ich nicht eine Operation oder eine gravierende Diagnose hinnehmen musste: So wurde ich etwa 1995 am Knie operiert, 1998 hatte ich einen Bandscheibenvorfall, 1999 diagnostizierten die Ärzte dann Osteoporose 2003 wurde meine Gallenblase entfernt, 2004 stellten die Ärzte Arthrose im linken Fuß fest. Ein Stoma – Nein, das will ich nicht In diesem Frühjahr haben mich die Ärzte das zweite Mal am Darm operiert und alles Mögliche gefunden: einen Abzess, eine Stenose, Einschussfisteln, Organverklebungen und -verwachsungen. Der Oberarzt hat mir ein Stoma, also einen künstlichen Darmausgang empfohlen, doch ich habe abgelehnt. Das verstehen viele Morbus-Crohn-Patienten nicht – besonders in meinem Fall: Ich habe keinen Schließmuskel mehr und kann den Stuhl deshalb überhaupt nicht mehr halten. Es kann mich also überall jederzeit erwischen. Doch das nehme ich in Kauf. Nachdem meine Ehe durch den Morbus Crohn kaputt gegangen ist, habe ich jetzt wieder einen Partner gefunden. Dieser Mann hat alles miterlebt: die Wochen, die ich auf der Intensivstation lag, die schlechten Gerüche. Selbst meine riesige Bauchwunde hat er gesehen. Doch ein Stoma – nein, das würde nicht passen, das will ich nicht. Ich möchte jetzt noch mal richtig leben. Ich ziehe mich nicht zurück Wenn ich diesen Mann nicht hätte ... Aber das kann ich über viele Menschen sagen: über meine Töchter, die Psychologen, die mich betreut haben, und auch die Kollegen. Arbeiten kann ich leider nicht mehr, mit 47, vor knapp zwei Jahren bin ich in Frührente gegangen. Ich hatte eine gute Stellung als Prokuristin und war für eine handvoll Mitarbeiter verantwortlich. Doch am Ende ging es nicht mehr. Trotzdem: Ich ziehe mich nicht zurück, wie es so viele Patienten mit Morbus Crohn tun. Viele erzählen ja noch nicht einmal ihrer Familie und ihren Freunden von der Krankheit. Ein Konzertbesuch, eine Reise – Pläne helfen Wichtig ist für mich, dass die Krankheit nicht alles beherrscht. Es muss immer etwas geben, das über den Morbus Crohn hinausgeht. Ich muss deshalb ständig Pläne schmieden: Das kann so eine Kleinigkeit wie ein Besuch beim Friseur oder der Kosmetikerin sein oder auch eine Reise. Nächstes Jahr möchte ich nach Südafrika fliegen. Als ich im Krankenhaus lag und meine Tochter mir erzählte, dass sie in Griechenland heiraten wird, hat es sofort in meinen Augen geflackert. Nun, auch heute Abend habe ich etwas vor: Mein Partner hat Karten für ein Konzert auf dem Gendarmenmarkt besorgt. Darauf freue ich mich schon seit Tagen. Sicherlich, da ist immer die Angst, dass es mich gerade dort erwischen könnte ... Aber deshalb nicht zu gehen?
Übungen/Fitness – Themen, Tipps, Ratschläge
Von Rückengymnastik über Fitness-Übungen bis hin zu Entspannungstechniken – vitanet.de hält Anleitungen zu vielen, gesundnen Übungen für Sie bereit. Sie steigern die körperliche Fitness oder
Cushing-Syndrom
Symptomenkomplex, der mit einem erhöhten Glukokortikoid- (siehe dort) Blutspiegel einhergeht. Dabei fallen die Patienten durch ein Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Bluthochdruck, Osteoporose
Lexikon – E-338
Säuerungsmittel, Emulgator, Konservierungsstoff, Antioxidationsmittel aus natürlichen Mineralien gewonnen ACHTUNG: äußerste Vorsicht bei Osteoporose; entzieht in größeren
Kalzium
Kalziumreich sind Milch und Milchprodukte (v.a. Hartkäse), aber auch Haselnüsse, Grünkohl und Spinat.Der Kalziumhaushalt wird von einigen Faktoren beeinflusst: Vitamin D steigert die Kalziumaufnahme aus dem Darm und fördert den Kalziumeinbau in die Knochen., Parathormon aus der Nebenschilddrüse erhöht den Kalziumspiegel im Blut, indem es die Freisetzung von Kalzium aus dem Knochen und die Wiederaufnahme von Kalzium in der Niere fördert., Kalzitonin aus der Schilddrüse senkt die Kalziumspiegel im Blut, indem es dem Kalziumeinbau in den Knochen und die Ausscheidung über die Niere fördert. Ein Mangel an Kalzium kann sich äußern durch Osteoporose, Wachstumsstörungen, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen oder auch einer gestörten Blutgerinnung.Kalzium wird beispielsweise eingesetzt zur Prophylaxe und Therapie der Osteoporose, zur Prophylaxe von Sonnenallergie oder Muskelkrämpfen. Es gibt außerdem Hinweise, dass Kalzium das Risiko, an Magen- oder Dickdarmkrebs zu erkranken, senken kann.Kalzium darf nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten und bei einigen Erkrankungen eingenommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 1.000 mg (D-A-CH-Referenzwert). Die größte Menge an Kalzium (99%) findet sich im Skelett, dort bildet es zusammen mit Magnesium und Phosphat das Knochengerüst. Eine besondere Rolle spielt es daher für das Osteoporoserisiko. Kalzium ist außerdem wesentlich an der Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen beteiligt, beeinflusst die Blutgerinnung und zahlreiche Enzyme.
Phosphor
Der Phosphatbedarf Erwachsener von 700 µg (D-A-CH-Referenzwert) wird in der Regel durch die Nahrung abgedeckt, z.B. durch Käse und Wurst, Fertiggerichte oder Erfrischungsgetränke. Ein Mangel an Phosphat ist selten, viele nehmen mit ihrer täglichen Ernährung eher zuviel Phosphor auf.Da dadurch vermehrt Kalzium aus dem Knochen gelöst wird, steigt das Osteoporose-Risiko. Phosphor ist neben Kalzium wichtigster Bestandteil der Knochen. Es wird für die Muskeltätigkeit und alle Energie verbrauchende Stoffwechselvorgänge benötigt, ist an der Regulierung des Säuren-Basen-Haushaltes beteiligt und ist Bestandteil von Zellmembranen.
Natrium
Starkes Erbrechen, Durchfall oder starkes Schwitzen können u.a. zu einem Natriummangel führen. Zeichen eines solchen Defizites sind Durst, Kopfschmerzen, Schwäche und Blutdruckabfall.Bei starkem Durchfall oder Erbrechen sowie bei Personen mit Mukoviszidose wird Natrium zur Behandlung eingesetzt.Die tägliche Zufuhr von 6 g Kochsalz bei Erwachsenen ist im Allgemeinen ausreichend. Personen mit Bluthochdruck oder Osteoporose sollten evtl. ihre Kochsalzzufuhr einschränken. Natrium erfüllt in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen: es bestimmt den Wasserhaushalt, reguliert den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen. Das meiste Natrium nehmen wir durch die Zugabe von Kochsalz (Natriumchlorid) zu Nahrungsmitteln auf, unverarbeitete Nahrungsmittel enthalten in der Regel dagegen nur wenig Salz.
Ernährung – Vitamin K
Das fettlösliche Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Ohne den Einfluss von Vitamin K würden Wunden weiter bluten. Auch für die Knochenfestigkeit ist Vitamin K wichtig. Daneben besitzt Vitamin K antioxidative Eigenschaften. Das fettlösliche Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Ohne den Einfluss von Vitamin K würden Wunden weiter bluten. Auch für die Knochenfestigkeit ist Vitamin K wichtig. Daneben besitzt Vitamin K antioxidative Eigenschaften.Vitamin K ist vor allem in grünem Gemüse wie Brokkoli, Mangold, Grünkohl, Rosenkohl oder Spinat enthalten, weiterhin in Rinderleber, Huhn und Hühnerei.Eine erhöhte Blutungsneigung in Organen und Schleimhäuten sowie eine verminderte Knochendichte können Zeichen eines Vitamin-K-Mangels sein.Weil die Leber Neugeborener noch nicht voll entwickelt ist, wird ihnen nach der Geburt zusätzlich Vitamin K zugeführt. Auch bei bestehender oder drohender Osteoporose sollte auf eine ausreichende Vitamin-K-Versorgung geachtet werden.Für Erwachsene gilt eine tägliche Zufuhrempfehlung von 70-80 µg (D-A-CH-Referenzwert). Während einer Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin), sollten Sie auf eine zusätzliche Vitamin-K-Einnahme verzichten.
Östrogene
Neuere Studien aus den USA haben allerdings die Risiken dieser Therapie verdeutlicht: bei den behandelnden Frauen zeigten sich teilweise deutlich häufiger Brustkrebs, Thrombosen und auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle hatte zugenommen. Gerade in den letzten beiden Punkten hatte man sich jedoch eine Risikosenkung erhofft. Die Wirkung der Östrogene auf das Herz-Kreislaufsystem lässt sich momentan also noch nicht abschließend beurteilen. Als positive Wirkungen ließen sich dagegen weniger Darmkrebserkrankungen und Knochenbrüche feststellen. Ob eine Hormontherapie mit Östrogenen (evtl. in Kombination mit Gestagenen) gerechtfertigt ist und die Frau tatsächlich von einer solchen Behandlung profitiert, muss im Einzelfall je nach Beschwerden und Gesundheitsstatus geklärt werden.Als Alternative bietet sich eine Behandlung mit Phytoöstrogenen an, z.B. mit Extrakten der Traubensilberkerze (Cimifuga racemosa) oder Isoflavonen aus der Sojabohne. Östrogene (und Gestagene) werden schon seit Jahrzehnten als Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren der Frau eingesetzt. Dadurch werden typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Depressionen vermindert und die altersbedingte Hautalterung wird gebremst. Zudem wird das Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und vermutlich auch das Risiko eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln gesenkt.