Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Goolge+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

182 Ergebnisse gefunden, Seite 9 von 19

Burnout – Medikamente
Medikamente zur Therapie des Burnout-Syndroms sollten nur in Verbindung mit einer Psychotherapie gegeben werden. Zudem ist es sehr wichtig, dass ein Arzt die medikamentöse Therapie eng begleitet. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann eine Therapie mit Medikamenten wie Psychopharmaka durchaus sinnvoll sein. Sie erleichtern beispielsweise den Einstieg in eine Psychotherapie, indem sie die stärksten Symptome erst einmal lindern und den Betroffenen so aufnahmefähiger machen. Welche Psychopharmaka eingesetzt werden, richtet sich nach den Symptomen des Betroffenen. Antidepressiva beispielsweise hellen die Stimmung auf. Tranquilizer lösen Ängste und beruhigen, machen jedoch abhängig und dürfen deshalb nur kurzfristig eingenommen werden. Häufig werden pflanzliche Arzneimittel verschrieben, die etwa Johanniskraut enthalten. Das stabilisiert die Stimmung. Präparate mit Baldrian, Hopfen oder Melisse beruhigen dagegen. Zudem kann es bei der Therapie des Burnout-Syndroms sinnvoll sein, auch die körperlichen Symptome mit Medikamenten zu behandeln. Beispielsweise können kurzfristig Schlafmittel gegen Schlafstörungen eingesetzt werden. Auch Arzneimittel gegen Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden sind hier Beispiele.
COPD – Medikamente: PDE-4-Hemmer
Eine neue Medikamentengruppe, die bei COPD zum Einsatz kommt, sind die sogenannten Phosphodiesterase-4-Hemmer – kurz PDE-4-Hemmer. Der bisher einzige Vertreter dieser Gruppe ist der Wirkstoff Roflumilast. Roflumilast kommt bei schweren COPD-Fällen zum Einsatz Roflumilast wird bei Patienten mit schwerer COPD eingesetzt, bei denen es in der Vergangenheit oft zu sogenannten Exazerbationen, also akuten Verschlechterungen der Atmung kam. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Enzyms PDE4, das am Entzündungsprozess bei COPD beteiligt ist, und wirkt somit entzündungshemmend. Die Therapie wird mit einem Bronchodilatator wie Salmeterol oder Tiotropiumbromid kombiniert – einem Medikament, das die Bronchien erweitert. Mögliche Nebenwirkungen Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von Roflumilast auftreten können, sind zum Beispiel Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, Gewichtsverlust sowie Kopfschmerzen. Es kann auch zu psychischen Störungen wie Angstzuständen, Nervosität, Schlafstörungen und Depressionen kommen. Nicht eingesetzt werden sollten PDE-4-Hemmer bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) bei HIV und AIDS
Bei Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) handelt es sich um bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems. Das lymphatische System ist ein Netzwerk von Gefäßen und Kanälen, die eine zellarme Flüssigkeit, die Lymphe, transportieren. Dazu gehören auch noch lymphatische Organe wie Lymphknoten, Tonsillen, Milz und Thymus. Das lymphatische System ist neben dem Knochenmark eine wichtige Grundlage für ein funktionierendes Immunsystem.Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass krankhafte Veränderungen im Erbgut (Chromosomen) der Auslöser für Non-Hodgkin-Lymphome sind. Die Wahrscheinlichkeit, diese Erkrankung zu bekommen, steigt mit dem Alter an. HIV-Infizierte haben ein 60-fach erhöhtes Risiko. Symptome der Non-Hodgkin-Lymphome Symptome sind zunächst schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen. Im Verlauf der Krankheit können Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Sodbrennen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit auftreten. In seltenen Fällen kommen Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsabnahme hinzu. Bei HIV-Infizierten unterscheidet man zwischen drei Formen: Systemische (periphere) NHL: Hier sind hauptsächlich der Magen-Darm-Trakt, die Leber und die Lunge betroffen., Primary-Effusion-Lymphome: Sie finden sich hauptsächlich im Brustzwischenraum (Pleura) und Herzbeutel (Perikard)., Primäre Lymphome des Zentralnervensystems: Sie kommen fast nur bei fortgeschrittener Immunschwäche vor. Der Patient leidet unter Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen und Lähmungen. Non-Hodgkin-Lymphome werden bei HIV-Patienten im Rahmen der antiretroviralen HIV-Therapie oft zusätzlich mit Chemotherapie und Interferonen behandelt.
Toxoplasmose-Enzephalitis bei HIV und AIDS
Die Toxoplasmose ist für Menschen mit einem gesunden Immunsystem eine harmlose Erkrankung. Oft wird diese Infektionskrankheit gar nicht bemerkt. Der verantwortliche Erreger Toxoplasma gondii ist ein Parasit, der sich über rohes oder nicht richtig durchgegartes Fleisch und durch Katzenkot (zum Beispiel bei der Reinigung des Katzenklos) überträgt. Er vermehrt sich dann bevorzugt in den Zellen des Gehirns, kann sich jedoch auch in allen anderen Zellen des menschlichen Körpers entwickeln.Die Krankheit ist nur in zwei Fällen kritisch: Bei Schwangeren und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, wie das bei HIV-Infizierten der Fall ist. Kommt es zu einer Infektion während der Schwangerschaft, kann Toxoplasmose das Leben des Fötus bedrohen. Toxoplasmose-Enzephalitis bei HIV Bei einer unbehandelten HIV-Infektion führen die im Gehirn durch den Parasiten eingelagerten Zysten zu schweren Entzündungen. Man spricht dann von einer Toxoplasmose-Enzephalitis. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, Krampfanfälle, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungserscheinungen und Veränderungen am Augenhintergrund. Die betroffene Person kann sich auch im Wesen ändern. Die Toxoplasmose-Enzephalitis tritt nur auf, wenn das Immunsystem bereits stark geschwächt ist. Sie gehört zu den AIDS-definierenden Erkrankungen.Wird die Toxoplasmose frühzeitig erkannt und behandelt, bestehen gute Aussichten auf Heilung. Unbehandelt führt sie innerhalb weniger Wochen zum Tode. Behandelt wird meist mit einer Kombination aus verschiedenen antiparasitär wirkenden Medikamenten.
Depression – Diagnose
Da die Symptome der Depression in unterschiedlicher Zusammensetzung, Dauer, Intensität und Häufigkeit auftreten, ist es für den Arzt nicht immer leicht, eine Depression als behandlungsbedürftige Krankheit zu diagnostizieren. Die Patienten klagen meist nicht über depressive Verstimmung, sondern über körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen. Das erschwert die Diagnose zusätzlich. Nach einer Studie der Universität Mainz befürchten außerdem 80 Prozent depressiv erkrankter Menschen durch das Bekanntwerden einer psychischen Krankheit nachteilige Folgen für ihr Berufs- und Privatleben. Über die Hälfte aller Depressionen bleiben daher trotz Arztbesuch unerkannt. Diagnose: Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung Zur Diagnose einer Depression gehören neben einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) auch eine Untersuchung des Nervensystems und der inneren Organe. Der Arzt sollte außerdem darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Medikamente der Patient bereits einnimmt.Für die anschließende Wahl der geeigneten Behandlung ist eine Diagnose des Schweregrads der Depression – also Anzahl und Ausprägung der Symptome – von wesentlicher Bedeutung. Für die genaue Einschätzung und Beurteilung einer Depression gibt es eine Reihe anerkannter psychologischer Testverfahren wie die Hamilton-Depressionsskala oder die Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach v. Zerssen. Dabei handelt es sich um Fragenkataloge, die wichtige Symptome erfassen und die Antworten mit Punkten bewerten. Anhand der Punktsummen lässt sich das Ausmaß einer Depression ermitteln.
Depression – Lichttherapie/Schlafentzug
Vor allem bei sogenannten saisonalen Depressionen (SAD, Winterdepressionen) wird die Lichttherapie alleine oder in Kombination mit anderen Therapien erfolgreich eingesetzt: Dabei kommt eine Lichtquelle mit einer Lichtintensität von mindestens 2.500 Lux, besser 10.000 Lux zum Einsatz. Die Lichttherapie sollte täglich bis zu einer Woche am besten vormittags für 30 bis 40 Minuten durchgeführt werden. Der Patient muss immer wieder in die Lichtquelle sehen, damit über die Netzhaut und den Sehnerv die Ausschüttung von Serotonin gefördert wird.Nebenwirkungen der LichttherapieGelegentlich treten Augenreizungen und vermehrter Tränenfluss auf, auch über Kopfschmerzen wurde berichtet. Selten kommt es bei der Lichttherapie zu Gereiztheit oder Überaktivität. Schlafentzug Die meisten aller Menschen mit Depressionen (90 Prozent) leiden unter Schlafstörungen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Nacht und in den frühen Morgenstunden werden im Schlaf vermehrt Überträgerstoffe ausgeschüttet, die das Gleichgewicht der Botenstoffe im Hirnstoffwechsel durcheinander bringen und dadurch zu Depressionen führen. Deswegen verordnen Ärzte in manchen Fällen den Schlafentzug als Therapie an, der ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden kann. Der Patient bleibt beim Schlafentzug eine ganze oder halbe Nacht und den darauffolgenden Tag lang wach. Danach klingt die Depression meist ab. Der Effekt hält allerdings nur kurz – für einige Tage – an. Daher handelt es sich beim Schlafentzug nur um ein zusätzliches Verfahren, das in Kombination mit Pharmako- und Psychotherapie zum Einsatz kommt.
Medikamente gegen Errektionsstörungen (Impotenz)
Erektionsstörungen – auch erektile Dysfunktion, Potenzstörungen oder Impotenz genannt – sind ein verbreitetes Problem, das mit höherem Alter häufiger auftritt. Es gibt mittlerweile verschiedene Arten der Behandlung von Erektionsstörungen – zum Beispiel mit Medikamenten. Seit vor einigen Jahren die PDE-Hemmer (Phosphodiesterase-Hemmern) wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil entwickelt wurden, bedeutete dies für viele Männer eine deutliche Verbesserung ihres Sexuallebens. Diese Medikamente werden bei Impotenz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, erweitern die Gefäße der Schwellkörper und ermöglichen so eine Erektion.Da die Medikamente im ganzen Körper auf die Gefäße wirken, kommt es gelegentlich zu Schwindel, Hautrötung oder Kopfschmerzen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten daher für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Netzhauterkrankungen. Bitte beachten Sie: Diese Medikamente gegen Impotenz dürfen auf keinen Fall zusätzlich zu einem nitrathaltigen Medikament eingenommen werden. Pflanzliches Mittel gegen Impotenz Yohimbin ist als pflanzliches Mittel bekannt. Es wird aus der Rinde eines tropischen Baumes isoliert. Zu seinen Wirkungsmechanismen gibt es verschiedene Angaben – die Hauptwirkung wird in der Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebes gesehen, es wirkt also als Aphrodisiakum. Daher kann auch das Naturheilmittel bei Impotenz helfen.
Formen von Essstörungen: Biggerexie
Biggerexie – auch als Adoniskomplex, Muskelsucht oder Muskeldysmorphie bezeichnet – ist eine typisch männliche Form der Essstörung. Betroffen sind vor allem junge Männer. Sie empfinden ihren Körper als zu wenig muskulös und versuchen dies auf verschiedene Weise zu ändern. Meist beginnt die Erkrankung später als andere Essstörungen – zwischen dem 17. und dem 24. Lebensjahr. Folgende Symptome können auf eine Biggerexie hindeuten: Der Betroffene treibt übertrieben viel Sport., Er greift zu leistungssteigernden Substanzen wie Anabolika – Anzeichen dafür können zum Beispiel Akne, veränderte Brustwarzen, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und erhöhte Aggressivität sein., Er trägt mehrere Schichten Kleidung, um muskulöser zu wirken., Er geht nicht aus dem Haus, ohne davor intensiv trainiert zu haben., Er überfordert seinen Körper regelmäßig, was zu Verletzungen und Entzündungen führt., Er nimmt Nahrungsergänzungsmittel und Muskelaufbaupräparate zu sich., Er zieht sich von sozialen Kontakten zurück. Gestörte Selbstwahrnehmung Bei der Biggerexie entwickelt sich eine Selbstwahrnehmungsstörung ähnlich der Magersucht: Trotz der ausgeprägten Muskeln empfinden Betroffene ihren Körper immer noch als zu schmächtig – und verstärken die Maßnahmen weiter.
Grippe und Erkältung – Der Unterschied
Oft werden die Begriffe „Grippe“ und Erkältung“ fälschlicherweise synonym verwendet. Doch auch wenn sich manche Symptome ähneln, handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen. So erkennen Sie, ob es sich um eine Grippe oder Erkältung handelt: Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung Grippe Erkältung Wann tritt sie auf? Die Grippe tritt hauptsächlich im Winter auf. Zu einer Erkältung kann es das ganze Jahr über kommen. Wie beginnt sie? Eine Grippe beginnt meist schlagartig. Der Betroffene fühlt sich von einem Moment auf den nächsten krank und bekommt hohes Fieber. Eine Erkältung entwickelt sich meist schleichend – zunächst zeigen sich meist nur leichte Halsschmerzen, später kommen Schnupfen und Husten dazu. Welche Symptome zeigen sich? Eine Grippe äußert sich vor allem durch hohes Fieber (über 38,5 Grad Celsius), Kopfschmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Hinzu kommen ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Schwäche, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie ein trockener Reizhusten. Bei einer Erkältung kommt es hauptsächlich zu einer verstopften beziehungsweise laufenden Nase, einem rauen Hals und Husten. Kopf- und Gliederschmerzen treten kaum auf. Auch hohes Fieber ist eher selten, die Temperatur ist meist nur leicht erhöht. Welche Erreger lösen sie aus? Die Grippe wird von Influenza-Viren ausgelöst. Als Auslöser für eine Erkältung kommen mehr als 200 verschiedene Erreger infrage – meist handelt es sich um Adeno-, Corona- oder Rhino-Viren. Wie lange dauert sie? Bei einer Grippe liegt der Betroffene meist fünf bis sieben Tage im Bett. Bis er wieder voll leistungsfähig ist, vergehen aber meist mehrere Wochen. Bei einer Erkältung ist das Schlimmste bereits nach zwei bis drei Tagen vorbei. Nach einer Woche ist die Erkrankung in der Regel ganz ausgestanden. Ist ein Arztbesuch erforderlich? Bei einer Grippe sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen – vor allem, wenn er zu einer Risikogruppe gehört. Bei einer Erkältung ist im Normalfall kein Arztbesuch erforderlich.
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Gehirn, produziert wird. Es beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei Dunkelheit wird mehr Melatonin ausgeschüttet Die Ausschüttung von Melatonin wird über Lichtreize gesteuert, die über das Auge an das Sehzentrum weitergeleitet werden. Bei Dunkelheit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet und so der Schlaf eingeleitet. Aus diesem Grund findet Melatonin vor allem bei Schlafstörungen oder Flugreisenden mit Jet-Lag Einsatz. Wegen fehlender Langzeituntersuchungen sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht abschließend beurteilbar. Als Nebenwirkungen können Krämpfe, Übelkeit, Kopfschmerz und Schwindel auftreten. Außerdem wurde eine abnehmende Libido und bei Männern eine Brustvergrößerung (Gynäkomastie) beobachtet. Vorsicht geboten ist bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wie einigen Antibiotika, Östrogenpräparaten, bestimmten Hypertonika, Beruhigungs- oder Schlafmittel sowie bei Alkohol und Zigarettenrauch. Einfluss auf den Melatoninspiegel So können Sie den körpereigenen Melatoninspiegel beeinflussen: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in einem möglichst dunklen Zimmer, denn Licht bremst augenblicklich die Produktion des Schlafhormons. Auch regelmäßige Entspannungsübungen wirken sich positiv auf den Melatoninspiegel aus.