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HIV/AIDS – Nebenwirkungen
Resistenzentwicklung Die antiretrovirale Therapie richtet sich gegen das HI-Virus selbst. Dieses hat jedoch die Eigenschaft zu mutieren, also seine genetischen Eigenschaften zu verändern. Schon kleine Veränderungen des Virus können dabei zu einer Minderung oder einem Verlust der Medikamentenwirkung führen (Resistenzentwicklung). Schlimmstenfalls kommt es aufgrund der Mutationen zu einer sogenannten Mulitresistenz gegen mehrere Medikamente. Der Arzt muss dann andere Medikamentenkombinationen finden, was sich unter Umständen sehr schwierig gestalten kann. Deshalb plädieren manche Experten dafür, den Therapiestart so weit wie möglich hinauszuzögern. Nebenwirkungen Antiretrovirale Medikamente verursachen zahlreiche Nebenwirkungen. Zu den wichtigsten akuten Nebenwirkungen zählen: Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), Leberinsuffizienz, Unverträglichkeitsreaktionen wie Hautausschläge, Übelkeit, Durchfälle, Kopfschmerzen Als Langzeitnebenwirkungen werden beobachtet: Laktatazidose (Überschuss an Milchsäure im Blut), Neuropathien (Nervenstörungen), Störungen in der Fettverteilung, Abbau von Fettgewebe, Störungen im Blutzuckerstoffwechsel, Störungen im Fettstoffwechsel Die sogenannte Lipodystrophie führt dabei gleichzeitig zu Störungen der Fettverteilung, des Fettstoffwechsels und des Blutzuckerstoffwechsels: Bei den Patienten nimmt das Fettgewebe im Bereich des Gesichts, des Gesäßes sowie der Arme und Beine ab und im Bereich des Bauches und Nackens zu. Die Patienten sehen also im Gesicht sowie an Armen und Beinen ausgemergelt aus und haben einen dicken Bauch sowie einen Stiernacken. Auch Muskulatur und Leber können verfetten. Die Fettstoffwechselstörung ist gleichzeitig mit erhöhten Blutfettwerten und steigendem Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verbunden.
Muskelverspannungen im Rücken
Rückenschmerzen werden meist nicht durch Erkrankungen an der Wirbelsäule oder den Bandscheiben ausgelöst. Wesentlich häufiger sind es Muskelverspannungen im Rücken, die zu Rückenschmerzen führen. Als Ursache dafür kommt eine ganze Reihe von Faktoren in Frage. Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken Menschen, die am Schreibtisch sitzen, sind besonders gefährdet, Muskelverspannungen im Rücken zu erleiden. Fehlhaltungen durch zu langes Sitzen, aber auch psychische Belastungen durch Stress erhöhen die Reizbarkeit bestimmter Nerven. Diese erregen dann die Muskelzellen, die Muskulatur wird angespannt und es kommt zu Rückenbeschwerden. Aber auch andere Ursachen können zu Verspannungen der Rückenmuskulatur führen, etwa Übergewicht oder zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln. Die Anzeichen für Muskelverspannungen im Rücken Meist führen Muskelverspannungen im Rücken zu eingeschränkter Beweglichkeit. Je nachdem, welche Muskeln im Rücken betroffen sind, führt das zu Schmerzen im Nacken, Schulter, Rücken oder Kreuz. Auch Kopfschmerzen werden übrigens häufig durch Muskelverspannungen im Rücken verursacht. Die Therapie von Muskelverspannungen im Rücken Zur Behandlung der Muskelverspannungen im Rücken stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung: Als medikamentöse Therapie eignen sich wärmende Mittel, Schmerzmittel oder Muskelrelaxantien. Als Injektionstherapie werden Medikamente auch direkt unter die Haut gespritzt. So können sie gezielt dort wirken, wo die Verspannung lokalisiert ist. Darüberhinaus bieten sich auch Massage an sowie andere physiotherapeutische Maßnahmen, etwa Wärme- und Wassertherapie. Auch pflanzliche Mittel, beispielsweise Beinwell und Teufelskralle, haben sich in diesem Zusammenhang bewährt. Unterstützt wird die Therapie durch Bewegungsübungen. Auch das Erlernen der richtigen Sitzposition oder des korrekten Anhebens und Tragens von Lasten dient der Entlastung der betroffenen Muskelpartien.
Sinusitis – Behandlung
Wenn die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) länger anhält, können die Beschwerden chronisch werden. Dann sollten Sie zum Arzt gehen. Er wird mit Ihnen die Therapie besprechen, ob ein Antibiotikum oder andere Medikamente eingenommen werden sollen. Wichtig ist außerdem, dass die Bakterien bei einer Nasennebenhöhlenentzündung nicht den benachbarten Kiefer, die Zähne oder das Mittelohr angreifen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Beschwerden länger als sieben Tage anhalten,, Kopfschmerz und Druckgefühl an Stirn und Wangen immer stärker werden,, Fieber auftritt,, neue Krankheitssymptome wie Ohrenschmerzen oder Husten hinzukommen oder, eitriges, grüngelbes Nasensekret ausgeschieden wird. Ist die Diagnose sicher und die Ursache der Nasennebenhöhlenentzündung bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt die Therapie auch selbst durchführen, beispielsweise mit abschwellenden Mitteln. Sie lassen die Nasenschleimhaut abschwellen und sorgen so dafür, dass Sie wieder frei atmen können. Einige pflanzliche Mittel helfen bei akuter Nasennebenhöhlenentzündung. Salzhaltige Nasenspüllösungen können bei chronischer Sinusitis angewandt werden. Wechselwirkungen und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Auch weitere Hinweise zu den einzelnen Medikamenten finden Sie im Beipackzettel. Beachten Sie die Einnahmehinweise: Die Medikamente können nur richtig wirken, wenn Sie korrekt und richtig dosiert eingenommen werden.
PMS – Behandlung
Die Ursache von Beschwerden vor der Menstruationsblutung sollte immer durch einen Frauenarzt abgeklärt werden. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie unter starken körperlichen Beschwerden vor oder während der Periode leiden (Krämpfe, Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen und weitere), die Beschwerden zum ersten Mal auftreten (Ausschluss organischer Störungen), Ihr Allgemeinbefinden und ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt werden (Arbeitsunfähigkeit, Isolation während der Periode, Konflikte innerhalb der Familie), Sie starke Stimmungsschwankungen (Wutausbrüche, depressive Verstimmungen) bemerken Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Bei starken Schmerzen helfen frei in der Apotheke erhältliche Schmerzmittel oder krampflösende Medikamente. Auch pflanzliche Mittel können die Symptome des Prämenstruellen Syndroms (PMS) lindern. Beispielsweise hat sich der Einsatz von Mönchspfeffer bewährt. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Nebenwirkungen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Zubereitungen mit Keuschlammfrüchten (Mönchspfeffer) können beispielsweise die Wirkung bestimmter psychisch wirksamer Medikamente (zum Beispiel Neuroleptika wie Haloperidol) abschwächen. Beachten Sie die Dosierungsanleitung der einzelnen Produkte. Keuschlammhaltige Mittel können nur wirken, wenn Sie regelmäßig und ausreichend lange eingenommen werden. Allerdings sollten Patientinnen mit Brustkrebs von einer Behandlung mit Mönchspfeffer Abstand nehmen.
Rheumatoide Arthritis – Medikamente/Antimalariamittel
Antimalariamittel gehören zu den Basistherapeutika bei der rheumatoiden Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma). Bevor ihre Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen zufällig festgestellt wurde, wurden sie für die Behandlung und Vorbeugung der Tropenkrankheit Malaria eingesetzt – daher der Name. Zur Anwendung kommen die Wirkstoffe Chloroquin und Hydrochloroquin. Beide gibt es nur als Tabletten. Wirkungsweise Die Wirkungsweise bei rheumatischen Erkrankungen ist nicht völlig geklärt. Vermutlich verhindern Antimalariamittel wesentliche Schritte der Entzündungsreaktion. Behandlungsdauer Antimalariamittel werden als Dauertherapie gegen die rheumatoide Arthritis eingesetzt. Mit einem Wirkungseintritt ist erst nach drei bis sechs Monaten zu rechnen. Wenn sie nach sechs Monaten keine Wirkung zeigen, sollte die Therapie überprüft werden. Nebenwirkungen Die Nebenwirkungen einer Basistherapie mit Antimalariamitteln sind zumeist harmlos. Sie bestehen in Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder verstärkter Müdigkeit. Problematischer sind Nebenwirkungen am Auge, vor allem Netzhautveränderungen. Daher muss vor Beginn und alle sechs Monate während der Therapie eine augenärztliche Kontrolle durchgeführt werden. Wegen möglicher Blutbildveränderungen sollte auch das Blut alle zwei Monate überprüft werden, zu Beginn der Therapie sogar alle zwei Wochen. Kontraindikationen und Wechselwirkungen Die wichtigsten Gegenanzeigen für Antimalariamittel sind bestehende Augenerkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit. Das Risiko für Nebenwirkungen erhöht sich durch Alkoholgenuss. Da Antimalariamittel die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen können, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt immer über alle Medikamente informieren, die Sie einnehmen.
Rheumatoide Arthritis – Medikamente/Sulfasalazin
Sulfasalazin gehört zu den Basistherapeutika bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma). Es wird neben der Behandlung der Gelenkentzündung auch zur Therapie chronisch entzündlicher Darmkrankheiten eingesetzt. Der Wirkstoff wird als Tablette gegeben. Die Dosis wird langsam gesteigert („Einschleichen“), bis die gewünschte Menge erreicht ist. Wirkungsweise Der genaue Wirkmechanismus von Sulfasalazin ist nicht bekannt. Es beeinflusst die Produktion von Immunglobulinen (Antikörper, Abwehrstoffe des Immunsystems). Behandlungsdauer Sulfasalazin wird als Dauertherapie gegen die rheumatoide Arthritis eingesetzt. Mit einer Wirkung ist nach vier bis zwölf Wochen zu rechnen. Wenn nach sechs Monaten trotz Dosissteigerung keine Besserung eingetreten ist, sollte die Therapie überprüft werden. Nebenwirkungen Nebenwirkungen treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf. Häufigere Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindelgefühle. Männer können vorübergehend unfruchtbar sein. Problematischer sind Nebenwirkungen, die Niere, Leber oder die Blutbildung betreffen. Der behandelnde Arzt kontrolliert daher in den ersten drei Monaten der Therapie alle zwei Wochen, im vierten bis sechsten Monat alle vier Wochen und danach alle drei Monate die Blut- und Urinwerte. Kontraindikationen und Wechselwirkungen Sulfasalazin hat bisher nicht zu Schäden bei ungeborenen Kindern geführt, deshalb kann es während einer Schwangerschaft eingenommen werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte zusätzlich ein Folsäurepräparat zum Einsatz kommen. Starke Sonnenbestrahlung sollte während einer Behandlung mit dem Medikament vermieden werden.
Leukämie – Symptome
Die Symptome bei Leukämie sind vor allem zu Beginn der Erkrankung meist unspezifisch. Je nach Form der Leukämie können zudem unterschiedliche Symptome in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Symptome durch den Mangel an Blutkörperchen Da die krankhaft veränderten Vorläufer der weißen Blutkörperchen normale Zellen im Knochenmark verdrängen, können daraus meist nicht mehr genug rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen gebildet werden. Bei einem Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) wird zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. Es kommt zu einer Anämie, einer Blutarmut. Die Betroffenen sind müde und schwach. Bei einer ausgeprägten Anämie tritt auch Luftnot bei Belastung oder gar in Ruhephasen auf. Werden nicht genug Blutplättchen (Thrombozyten) gebildet, ist die Blutgerinnung gestört. Symptome sind dann häufig auftretende blaue Flecken oder vermehrtes Zahnfleisch- oder Nasenbluten. Sinkt die Thrombozytenzahl im Blut sehr stark ab, kann es zu gefährlichen inneren Blutungen kommen. Die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut ist bei Leukämiepatienten stark erhöht. Ein Großteil der Leukozyten ist jedoch nicht ausgereift und deshalb auch nicht leistungsfähig. Bei zu wenigen gesunden weißen Blutkörperchen ist die Anfälligkeit für Infekte erhöht, da sie eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Dann treten beispielsweise immer wieder Atemwegsinfektionen auf, die lange nicht abheilen. Weitere Symptome Bei einer lymphatischen Leukämie ist eine bestimmte Art der Leukozyten entartet: die Lymphozyten. Eine Vermehrung der kranken Lymphozyten kann dazu führen, dass die Organe des lymphatischen Systems, also die Lymphknoten, die Milz aber auch die Leber anschwellen. Weitere Symptome, die auftreten können, sind Schwindel, Nachtschweiß und Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen und Fieber.
Windpocken – Symptome, Inkubationszeit und mehr
Windpocken (Varizellen-Zoster) sind eine akute Infektionskrankheit, bei der sich juckende Bläschen auf der Haut und den Schleimhäuten bilden. Die meisten Menschen erkranken in der Kindheit. Auslöser ist das Varizella-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion – also durch Husten und Niesen – übertragen wird. Das Virus ist sehr ansteckend. Ähnlich wie bei der Herpes-Simplex-Infektion, ziehen sich die Viren nach überstandener Krankheit im Körper zurück und überleben unbemerkt über Jahre. Im fortgeschrittenen Lebensalter kann es dann zu einer Reaktivierung des Virus und einer Zweiterkrankung kommen, der Gürtelrose (Herpes Zoster). Auslöser können Stress, UV-Strahlung oder Erkrankungen sein. Häufig haben die Betroffenen ein geschwächtes Immunsystem. Symptome und Inkubationszeit bei Windpocken Erste Symptome der Windpocken treten nach einer Inkubationszeit von 12 bis 21 Tagen auf. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten des Ausschlags und hält etwa noch fünf bis sieben Tage nach dem Auftreten der letzten Blasen an.   Bei Windpocken können sich am ganzen Körper, besonders an Rumpf und Kopf, kleine rote Flecken bilden, die innerhalb von Stunden zu reiskorngroßen, juckenden Bläschen werden. Über mehrere Tage können diese Bläschen aufbrechen. Ältere Bläschen trüben ein und verkrusten. Während des Krankheitsverlaufs kann die Haut bunt gesprenkelt aussehen, da sich die Hauterscheinungen in unterschiedlichen Stadien befinden können. Auch die Schleimhäute sind gelegentlich von dem Ausschlag betroffen. Eventuell fühlen sich erkrankte Kinder abgeschlagen und haben leichtes Fieber. Bei Erwachsenen verläuft die Krankheit meist schwerer mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen. Mögliche Komplikationen sind unter anderem eine Varizellen-Pneumonie oder eine Hirnhautentzündung. Behandlung von Windpocken Werden die Bläschen nicht aufgekratzt, heilen Windpocken meist nach zwei bis drei Wochen ohne Narben ab. Manchmal ist die Haut jedoch auch massiv geschädigt oder es besteht ein ausgeprägter Juckreiz. Hier empfiehlt sich die Anwendung eines juckreizstillenden Puders. In schweren Fällen kann der Arzt auch den Wirkstoff Aciclovir verabreichen.Seit 2004 ist eine Schutzimpfung zugelassen, die für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen wird. Auch bei exponierten Personen und immunsupprimierten seronegativen Patienten sollte die Impfung durchgeführt werden.
Reise/Gesundheit – Sonnenstich/Hitzschlag
Hohe Temperaturen sind ein echter Härtetest für den Kreislauf. Lesen Sie, wie man mit einigen einfachen Tipps Sonnenstich und Hitzschlag vorbeugen kann. Ein Sonnenstich ist Folge einer starken Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken. Er wird durch die langwellige Wärmestrahlung verursacht, die zu einer Irritation der Hirnhäute führt. Vor allem Menschen mit fehlender oder geringer Kopfbehaarung sind gefährdet. Dazu zählen insbesondere auch Säuglinge und Kleinkinder. Bei einem Sonnenstich können folgende Symptome auftreten: starke Kopfschmerzen und roter Kopf, Übelkeit und Erbrechen, Nackensteifigkeit, Schwindel, Fieber, Kreislaufschwäche bis hin zum Kreislaufzusammenbruch Als Notfallmaßnahmen gelten: Bringen Sie den Betroffenen an einen schattigen, kühlen und ruhigen Ort., Wickeln Sie feuchte, kühle Tücher um den Kopf. , Lagern Sie den Oberkörper erhöht und öffnen Sie die Kleidung., Reichen Sie dem Betroffenen – sofern er ansprechbar ist – kühle Getränke, die keinen Alkohol enthalten., Je nach Befinden des Patienten sollten Sie einen Notarzt rufen. So können Sie vorbeugen: Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Eine weitere Vorbeugemaßnahme ist, dass Sie bei starker oder längerer Sonneneinstrahlung Kopf und Nacken mit einem möglichst luftdurchlässigen Hut, zum Beispiel einem Strohhut, schützen. Baseballkappen sind ungeeignet, da sie keine Luftzirkulation zulassen. Auch Sonnenschutzmittel haben keine Wirkung gegen Sonnenstich. Zu den Hitzeschäden zählen: Hitzekollaps Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Ohnmacht, die durch eine hitzebedingte Kreislauffehlregulation – meist aufgrund von Flüssigkeitsmangel – ausgelöst wird. Als Hilfsmaßnahmen sind sinnvoll: Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen, schattigen Ort., Flache Lagerung mit angehobenen Beinen, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Bewusstlose Patienten sollten in die stabile Seitenlage gebracht und ein Notarzt benachrichtigt werden., Öffnen Sie die Kleidung des Betroffenen., Versorgen Sie den Betroffenen mit kühlen Getränken, wenn er bei Bewusstsein ist. Einem Hitzekollaps vorbeugen kann man, indem man große Hitze meidet und für ausreichend Flüssigkeitszufuhr und Bewegung sorgt. Meiden Sie große Menschenansammlungen, in denen Sie eingezwängt werden können. Denn dadurch kann keine ausreichende Temperatur- und Kreislaufregulation stattfinden. Hitzeerschöpfung Hervorgerufen durch Flüssigkeitsmangel und Elektrolytverluste bei hohen Außentemperaturen kommt es bei der Hitzeerschöpfung zu Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen. Die Haut erscheint kühl, feucht und blass. Erste Hilfe bei Hitzeerschöpfung: Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen, schattigen Ort., Flache Lagerung mit angehobenen Beinen, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Bewusstlose Patienten sollten in die stabile Seitenlage gebracht und ein Notarzt benachrichtigt werden., Öffnen Sie die Kleidung des Betroffenen., Versorgen Sie den Betroffenen mit kühlen Getränken wie Wasser oder Saft, wenn er bei Bewusstsein ist. Eine salzige Brühe hilft Elektrolytverluste auszugleichen. Zur Vorbeugung einer Hitzeerschöpfung sollte man auf schwere körperliche Anstrengung in der Hitze oder in überheizten Räumen verzichten. Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte zu sich zu nehmen. Meiden Sie Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke. Hitzschlag Aus der Hitzeerschöpfung kann sich ein lebensbedrohlicher Hitzschlag entwickeln – besonders, wenn der Körper nicht mehr fähig ist, die eigene Temperatur zu regeln. Dies ist oft bei langen Aufenthalten in heißer, feuchter Umgebung und/oder körperlicher Anstrengung in der Hitze und zu warmer Kleidung der Fall. Die körpereigene Temperaturregelung bricht zusammen und die Körpertemperatur kann auf über 40 Grad Celsius ansteigen. Das Gehirn kann anschwellen, was zu einem lebensbedrohlichen Zustand mit Kopfschmerz, Schwindel und Bewusstlosigkeit führen kann. Hitzschlag können Sie an Folgendem erkennen: Schwächegefühl, Verwirrtheit, trockene, heiße Haut, Krämpfe, eine Körpertemperatur bis über 40 Grad Celsius, Bewusstseinsstörungen, Kreislaufschock bis hin zum Koma Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Hitzschlag: Tätigen Sie nach Möglichkeit sofort einen Notruf., Bringen Sie den Betroffenen an einen schattigen, kühlen und ruhigen Ort., Wickeln Sie feuchte, kühle Tücher um den Kopf., Bewusstlose Personen sollten Sie in die stabile Seitenlage bringen. Ist der Patient bei Bewusstsein, so lagern Sie ihn mit erhöhtem Oberkörper und öffnen Sie seine Kleidung., Ist der Betroffene noch ansprechbar, geben Sie ihm kühle Getränke. So können Sie einem Hitzschlag vorbeugen: Meiden Sie Anstrengungen bei großer Hitze., Tragen Sie geeignete, luftdurchlässige Kleidung., Trinken Sie ausreichend, auch wenn Sie keinen Durst haben., Achten Sie besonders auf das Verhalten älterer oder kranker Menschen sowie von Kindern., Vermeiden Sie Alkohol oder andere Rauschmittel.
Medikamente – Beipackzettel
Ein eng gefaltetes Blatt mit schwer verständlichem Text, meist auch noch klein gedruckt – es gibt zahlreiche Gründe, warum viele Menschen keine Lust haben, Beipackzettel zu lesen. Doch die Zeit dafür sollten Sie sich nehmen. Der Beipackzettel informiert Sie ausführlich über das entsprechende Arzneimittel, seine Wirkung und mögliche Risiken, damit Sie es richtig anwenden. Der Aufbau des Beipackzettels und viele Formulierungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Falls nötig, erklärt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker gerne, was Sie wissen möchten. Ein Beipackzettel muss folgende Angaben enthalten: Name des Arzneimittels Der Markenname des Medikaments kann mit einem Zusatz versehen sein, der eine bestimmte Eigenschaft des Mittels angibt. So bedeutet zum Beispiel der Zusatz „forte“, dass es ein stark wirkendes Medikament ist, der Zusatz „mono“, dass es nur einen, „comp“, dass es mehrere Wirkstoffe enthält und der Zusatz „retard“, dass es über längere Zeit hinweg wirkt. Neben dem Namen stehen auch Darreichungsform und Wirkstoffmenge des Medikaments. Häufige Darreichungsformen sind Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Cremes, Salben und Lösungen. Die Menge des Wirkstoffs pro Tablette, Zäpfchen etc. in Milligramm geben Zahlen wie 200, 400 oder 600 an. Zusammensetzung Unter diesem Punkt sind sowohl der oder die Wirkstoffe des Medikaments aufgeführt, die für dessen medizinische Wirkung verantwortlich sind, als auch die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, zum Beispiel Trägerstoffe. Einige dieser Hilfsstoffe haben wichtige Funktionen. So überdauert zum Beispiel die Schutzhülle mancher Kapseln die Magensäure und gibt den Wirkstoff erst im Darm frei. Deshalb ist es wichtig, Medikamente vor der Einnahme nicht unsachgemäß zu zerkleinern. Hilfsstoffe können aber für manche Menschen auch problematisch sein: Wenn bei Ihnen Unverträglichkeiten bekannt sind, lesen Sie die Zusammensetzung immer besonders gründlich durch. Anwendungsgebiet Hier erfahren Sie, bei welchen Krankheiten das Medikament angewandt werden darf. Gegenanzeigen Hier steht, bei welchen Krankheiten oder Lebensumständen das Medikament nicht eingenommen werden darf. Schwangerschaft und Stillzeit werden an dieser Stelle häufig aufgeführt. Vorsichtsmaßnahmen/Warnhinweise Manche Medikamente beeinträchtigen das Reaktionsvermögen. Hier finden Sie beispielsweise Hinweise auf die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen. Wechselwirkung mit anderen Mitteln Es gibt Medikamente, die die Wirkung anderer Medikamente verstärken, abschwächen oder sogar aufheben. Manchmal werden hier auch Lebensmittel aufgeführt. Aluminiumhaltige Magenmittel sollen beispielsweise nicht mit Fruchtsäften eingenommen werden. Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung Hier finden Sie wichtige Tipps zur Einnahme: Wie, wann und über welchen Zeitraum soll das Medikament eingenommen werden? Vor, zu oder nach den Mahlzeiten? Was ist zu tun, wenn die Einnahme vergessen oder zu viel beziehungsweise zu wenig eingenommen wurde? Falls der Arzt für Sie persönlich andere Angaben zu diesem Punkt gemacht hat, sind diese zu befolgen; der Beipackzettel gibt nur allgemeine Hinweise. Nebenwirkungen In dieser Rubrik müssen alle beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen angegeben sein, auch wenn sie ganz selten vorkommen. Die Formulierungen sind vorgegeben und verschlüsselt. Wenn Sie beispielsweise lesen: „Gelegentlich treten Kopfschmerzen auf“, heißt das: von 1.000 behandelten Patienten klagten ein bis zehn Patienten über Kopfschmerzen. Hinweise undAngaben zur Haltbarkeit Medikamente sollen kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden. Besondere Aufbewahrungshinweise, beispielsweise ob eine Lagerung im Kühlschrank erforderlich ist, werden an dieser Stelle aufgeführt. Neben Angaben zum Verfallsdatum stehen in dieser Rubrik auch Informationen zur Haltbarkeit nach Anbruch der Packung. Zahlreiche Medikamente dürfen nur über einen bestimmten Zeitraum benutzt werden. Gegenanzeigen? – dann ein anderes, geeigneteres Medikament Wenn Ihr Arzt von Gegenanzeigen oder Kontraindikationen spricht, dann meint er, dass Sie das Medikament aufgrund bestimmter Umstände nicht anwenden dürfen. Zum Beispiel sind manche Medikamente für Kinder nicht geeignet. Auch eine Schwangerschaft, chronische Krankheiten wie eine schwere Nierenfunkionsstörung oder andere Medikamente, die bereits regelmäßig eingenommen werden, können Gegenanzeigen sein. Ein Beispiel: Bei Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) wird unter dem Punkt Gegenanzeigen unter anderem Magengeschwür genannt, weil dieser Wirkstoff als Nebenwirkung Magenbeschwerden hervorrufen kann. Eine Einnahme bei einem bereits bestehenden Magengeschwür kann bedrohliche Folgen haben. Sie sollten sich in diesem Fall von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen und auf ein anderes Schmerzmittel ausweichen. Wechselwirkungen: auch mit Grapefruitsaft möglich Dass Medikamente nicht mit Alkohol hinuntergespült werden sollen, ist naheliegend. Aber zum Beispiel auch Milch, Tee, Grapefruitsaft oder die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente können die Wirkung bestimmter Arzneimittel hemmen oder steigern. Man spricht dann von einer Wechselwirkung oder Interaktion. Ein Beispiel: Medikamente mit Nifedipin zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit sollten nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Stoffe aus der Grapefruit hemmen den Abbau von Nifedipin, sodass es zu einer Wirkungsverstärkung kommt. Zu niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag und Kopfschmerzen können die Folge sein. Im Beipackzettel finden Sie Angaben zu Wechselwirkungen des jeweiligen Medikaments mit anderen Arzneimitteln oder Lebensmitteln. Nebenwirkungen: verschlüsselte Botschaften im Beipackzettel Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Um dem Patienten eine Vorstellung davon zu geben, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Nebenwirkung auftritt, wird diese nach der festgestellten Häufigkeit angegeben. Laut Gesetzgeber müssen im Beipackzettel bei einer nachgewiesenen oder geschätzten Häufigkeit von Nebenwirkungen folgende Formulierungen verwendet werden: Häufigkeit von Nebenwirkungen: Sehr häufig: betroffen ist mehr als einer von 10 Behandelten Häufig: betroffen sind 1 bis 10 von 100 Behandelten Gelegentlich: betroffen sind 1 bis 10 von 1.000 Behandelten Selten: betroffen sind 1 bis 10 von 10.000 Behandelten Sehr selten: betroffen ist einer oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle Ein Beispiel: Wenn von 100 Testpersonen zwei bei der Einnahme eines Medikaments Magenschmerzen bekommen – das sind zwei Prozent – wird diese Nebenwirkung als häufig bezeichnet. 98 Testpersonen waren in diesem Fall jedoch beschwerdefrei.