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Carbo vegetabilis - Holzkohle
Carbo vegetabilis ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Völlegefühl, Hämorrhoiden, Müdigkeit und Schwindel eingesetzt wird. Mehr über Carbo vegetabilis erfahren Sie hier. Im
Verstopfung in der Schwangerschaft: Vorbeugung und Hilfe
Hormonell bedingt oder durch ballaststoffarme Ernährung kann es in der Schwangerschaft zu Verstopfung kommen, die allerdings durch Ernährungsumstellung, Bewegung oder in Absprache mit dem Gynäkologen mit milden Abführmitteln behandelt werden kann. Ursache für Verstopfungen in der Schwangerschaft Schwangere neigen zu Stuhlverstopfung, weil mehrere entsprechende Faktoren zusammentreffen können: Die Hormone, die die Schwangerschaft unterstützen, entspannen die Darmmuskulatur, sodass der Stuhl länger im Darm verbleibt und ihm in dieser Zeit mehr Wasser entzogen wird. Der Stuhl wird fest und die Darmentleerung erschwert. Das wiederum kann Hämorrhoiden begünstigen. Präparate mit Eisen gegen Anämie fördern die Verstopfung. Eine ballaststoffarme Ernährung kann ebenfalls zu Verstopfung führen. Symptome einer Verstopfung Wenn es vorkommt, dass Sie einen Tag lang keinen Stuhlgang haben, obwohl Sie es anders gewohnt sind, kann das für Sie zwar unangenehm sein – eine echte Verstopfung ist es aber noch nicht. Diese macht sich typischerweise so bemerkbar: Sie haben zwei oder drei Tage lang keinen Stuhlgang. (Achtung: Wenn es auch nach drei Tagen nicht zur Darmentleerung kommt, sollten Sie unverzüglich zum Arzt gehen.) Sie haben ein Völlegefühl, fühlen sich unwohl und schlapp. Ihr Stuhl ist hart. Die Stuhlentleerung ist schmerzhaft. Es kann zu leichten Blutungen kommen, weil sich Hämorrhoiden gebildet haben. Gegenmaßnahmen bei Verstopfung während der Schwangerschaft Wenn es darum geht, Beschwerden zu lindern und ausnahmsweise die Darmentleerung sanft zu beschleunigen, gibt es auch für Schwangere geeignete, milde Abführmittel – etwa Lactulose, die aber erst nach Absprache mit dem Gynäkologen eingenommen werden sollten. Wohltuend kann auch ein Mikroklist aus der Apotheke sein – ein kleiner Einlauf, der schon nach Minuten eine Entleerung herbeiführt. Ein richtiger Einlauf, auch als „hoher Einlauf“ bezeichnet, kommt für Schwangere nicht infrage. Verstopfungen in der Schwangerschaft vorbeugen Verstopfungen sind nicht nur sehr unangenehm, sie begünstigen auch Hämorrhoiden und Analfissuren. Sie können vorbeugen, indem Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (eineinhalb bis zwei Liter Wasser oder Tee am Tag) Obst und Gemüse essen (die Ballaststoffe füllen den Darm und trainieren ihn) sich regelmäßig bewegen (30 Minuten Spazierengehen am Tag regt die Verdauungstätigkeit an)
Darmkrebs – Symptome
Die Symptome bei Darmkrebs im Dickdarm oder Mastdarm sind oft uncharakteristisch und wenig auffällig. Viele Beschwerden zeigen sich erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Folgende Symptome können auftreten: Blutauflagerungen auf dem StuhlEine Blutauflagerung sollte nicht vorschnell mit Hämorrhoiden in Zusammenhang gebracht, sondern näher untersucht werden. 35 Prozent der Patienten mit Darmkrebs haben sichtbares Blut im Stuhl, bei weiteren 35 Prozent der Patienten ist das Blut unsichtbar (okkult) und wird im Rahmen einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung (auch Vorsorgeuntersuchung genannt) entdeckt. Darmkrämpfe Änderung der Stuhlgewohnheiten Wechsel zwischen Durchfällen und Verstopfung Blähungen Schmerzen akuter Darmverschluss Er ist in etwa sieben Prozent der Fälle das führende Krankheitszeichen und macht eine sofortige Operation erforderlich. Im Verlauf der Erkrankung klagen Darmkrebspatienten zudem über Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Blutarmut.
Geburt – Eingriffe/Geburtshilfe
Es gibt verschiedene Eingriffe und Hilfsmittel, die während der Geburt zur Geburtshilfe zum Einsatz kommen können. Hilfsmittel zur Geburtshilfe: Zange und Saugglocke Nicht selten kommt es vor, dass eine Geburt mit Zange oder Saugglocke (Vakuumextraktor) unterstützt wird: Ungefähr bei einem Fünftel aller Geburten werden diese Hilfsmittel eingesetzt. Sie werden erforderlich, wenn der Kopf des Babys für das Becken der Mutter verhältnismäßig zu groß ist. Auch wenn die Mutter zu erschöpft ist, um die Presswehen aktiv zu unterstützen, kommen diese Hilfsmittel zum Einsatz. Haben Gebärende eine Periduralanästhesie (PDA) bekommen, müssen bei der Geburt häufiger Hilfsmittel verwendet werden. Denn dadurch verlangsamen sich die Wehen, zudem wird der natürliche Drang zu pressen unterbunden. Sowohl die Zange als auch die Saugglocke hat den Zweck, die Geburt zu beschleunigen. Für Mutter und Baby gilt die Saugglocke als weniger unangenehm als die Zange. Normalerweise kommt es durch die Hilfsmittel zu keinen ersthaften Verletzungen beim Baby. Die Saugglocke kann zwar eine harmlose Schwellung der Kopfschwarte verursachen, diese bildet sich allerdings ohne Folgen zurück. Wenn eine Zange zum Einsatz kommt, werden gelegentlich Hautabschürfungen und vorübergehende Gesichtsnervenlähmungen beim Kind beobachtet. Eingriff zur Geburtshilfe: Dammschnitt Bei der Geburt kann es relativ leicht zu einem Dammriss kommen. Denn in der dritten Geburtsphase, der Austreibungsphase, wird der Kopf des Babys rasch nach unten gepresst – der Damm hält diesem Druck häufig nicht stand und reißt. In vielen Kliniken wurde daher lange Zeit vorsorglich ein Dammschnitt (Episiotomie) gemacht. Heutzutage ist man jedoch dazu übergegangen, nur noch in gewissen Situationen einen Dammschnitt durchzuführen. Er darf nur von einem Arzt gesetzt werden. Wann ein Dammschnitt erforderlich ist Wenn bei der Geburt eine Zange zum Einsatz kommt oder wenn die Scheide sehr eng ist, ist ein Dammschnitt empfehlenswert. Außerdem macht der Arzt einen Dammschnitt, wenn sich das Kind in Beckenendlage befindet, Zwillinge geboren werden oder ein Dammriss droht. Sofort nach der Geburt wird die Schnittstelle betäubt und die Wunde genäht. Da sich der Faden nach ein paar Tagen von selbst auflöst, muss er nicht gezogen werden. Nachsorge des Dammschnitts Die Wunde – ob durch Riss oder Schnitt entstanden – kann in den ersten Tagen nach der Geburt starke Schmerzen verursachen. Um die Dammregion zu entlasten, können sich betroffene Frauen einen Schwimmring (beispielsweise aus dem Spielwarenladen) unter den Po legen. Sie sollten außerdem darauf achten, dass der Bereich möglichst nicht feucht ist, damit die Wunde schneller heilt. Es ist ratsam, sich zweimal am Tag vorsichtig mit Wasser zu waschen und den Damm anschließend behutsam abzutupfen. Schmerzt das Abtupfen zu sehr, kann der Analbereich auch mit einem Fön auf niedrigster Stufe trockengepustet werden. Wer unter Hämorrhoiden leidet, muss nicht befürchten, dass die Nähte beim Stuhlgang reißen. Gegen die Beschwerden kann eine Hämorrhoidencreme helfen. Die Wunde ist meist nach einigen Tagen oberflächlich verheilt In der Regel verheilt die Dammschnittwunde oberflächlich nach ungefähr zehn Tagen, die Schmerzen sind deutlich zurückgegangen. Ist das nicht der Fall, sollte sicherheitshalber ein Arzt die Wunde noch einmal anschauen – möglicherweise muss er sie reinigen oder die Naht erneuern. Außerdem sollten betroffene Frauen selbst auf mögliche Infektionszeichen wie Rötung, Spannungsgefühl, Schwellung oder mangelnden Schluss der Wundränder achten. Zeigen sich derartige Anzeichen, sollten sie sich umgehend behandeln lassen. Im Durchschnitt dauert es etwa sechs Wochen, bis ein Dammschnitt komplett abgeheilt ist.
Krampfadern in der Schwangerschaft: Vorbeugung & Hilfe
Etwa jede zweite Frau bekommt in der Schwangerschaft Krampfadern an den Beinen – sogenannte Varizen. Bei Frauen, die schon vorher Krampfadern hatten, werden sie in der Schwangerschaft oft schlimmer. Ursachen von Krampfadern in der Schwangerschaft Sind Menschen mit einer angeborenen Bindegewebsschwäche anfälliger für Krampfadern, so wird deren Entstehung in der Schwangerschaft noch begünstigt durch Hormonveränderungen, die dazu führen, dass sich die Muskelwände der Blutgefäße entspannen. Somit werden die Blutgefäße weiter und das Blut kann sich in den Beinen stauen – von außen sichtbar als Krampfadern. Symptome bei Krampfadern Vor allem an den Unterschenkeln treten gestaute, pralle Venen hervor, die nicht nur unschön sind, sondern auch von Schmerzen und dem Gefühl bleierner Schwere begleitet sein können. Krampfadern können auch als Hämorrhoiden am After auftreten oder an den Schamlippen (Vulva-Varizen). Außerdem bergen Krampfadern immer die Gefahr von Venenentzündungen und Thrombosen – sie sind daher nicht nur ein kosmetisches Problem. Wenn Sie zusätzlich im Krampfaderbereich einen harten Strang tasten, sollten Sie umgehend zum Arzt gehen, denn dann könnte es sich um eine Thrombose handeln. Therapie bei Krampfadern in der Schwangerschaft Wenn sich in der Schwangerschaft Krampfadern gebildet haben, verschwinden sie normalerweise auch nach der Geburt nicht ganz. Deswegen sollte man bei ersten Anzeichen sofort etwas dagegen unternehmen. Gut sitzende Stützstrümpfe fördern den Rückstrom des venösen Bluts zum Herzen hin und entlasten die Venen. Am besten sollten Sie sie gleich morgens vor dem Aufstehen anziehen, damit das Blut sich gar nicht erst in den Venen ansammeln kann. Versuchen Sie, tagsüber immer mal wieder die Beine hochzulegen. Wenn Sie zusätzlich noch die Zehen kräftig zu sich hinziehen, wird die Muskelpumpe richtig aktiviert. Auch kalte Umschläge oder Tinkturen und Gels aus der Apotheke können Entlastung schaffen: Die Wirkstoffe Rosskastanie und Hamamelis sollen die Venen kräftigen und den Blutfluss zum Herzen hin verbessern. Eine ähnliche Wirkung wird auch Ringelblume (Calendula), Weinlaub und Wacholder zugesprochen. Wenn Sie die Mittel im Kühlschrank lagern, spüren Sie ihre wohltuende Wirkung gleich beim Auftragen. Krampfadern vorbeugen Krampfadern kann man gut vorbeugen beziehungsweise dazu beitragen, dass sie nicht allzu schlimm werden: Fahrradfahren und Walking unterstützen die Muskelpumpe in den Waden. Blut, das sich dort leicht anstaut, wird so effektiver in Richtung Herzen gepumpt. Vermeiden Sie, mit übergeschlagenen Beinen zu sitzen. Das ist nicht nur besser für die Hüftgelenke, es verhindert auch, dass sich das Blut in den Venen staut. Achten Sie darauf, beim Sitzen die Füße eher von sich weg zu strecken und möglichst nicht unter den Stuhl zu ziehen – auch so fließt das Blut besser. Legen Sie die Beine hoch, wann immer es möglich ist. Tragen Sie nur Kniestrümpfe mit breitem elastischem Rand, der nicht einschnüren kann. Verzichten Sie auf Schuhe mit Absätzen. Nur in bequemen, flachen Schuhen kann die Muskelpumpe wirksam arbeiten. Achten Sie darauf, dass Ihre Gewichtszunahme im Rahmen bleibt. Tipps dazu finden Sie bei uns unter dem Thema „gesunde Ernährung“. Verzichten Sie auf warme Bäder (heiße Bäder sind in der Schwangerschaft sowieso tabu) und brausen Sie Ihre Unterschenkel lieber abwechselnd kalt und warm ab. Der letzte Guss sollte immer kalt sein.
Anämie – Ursachen, Symptome, Therapie
Zu einer Blutarmut (Anämie) kommt es, wenn der Anteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin einen bestimmten Wert im Blut unterschreitet. Für Frauen liegt dieser Wert unter 12 g/dl (Gramm pro Deziliter), für Männer unter 14 g/dl. Symptome der Anämie Je nach Ursache, Ausprägung und Dauer der Erkrankung und dem Allgemeinzustand des jeweiligen Betroffenen kann sich eine Anämie durch folgende Symptome bemerkbar machen: Blässe Müdigkeit Kopfschmerzen Luftnot schneller Puls Außerdem können sich Durchblutungsstörungen am Herzen oder in den Beinen durch eine Anämie verstärken, wenn die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff nicht mehr ausreicht. Ursachen einer Anämie Ein Mangel an Eisen ist weltweit die häufigste Ursache für eine Anämie. Zu einem Eisenmangel kommt es zum Beispiel bei nicht ausreichender Aufnahme von Eisen mit der Nahrung oder durch einen Blutverlust. Ursachen für einen Blutverlust sind etwa: blutende Wunden starke oder verlängerte Menstruationsblutungen blutende Hämorrhoiden Krebserkrankungen Magen- und Darmblutungen Magen- und Darmblutungen sind besonders bei der häufigen Einnahme von Schmerzmitteln möglich, die ASS (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen, Indometacin oder Diclophenac enthalten. Der Stuhl kann bei Magen- und Darmblutungen eine fast schwarze Farbe annehmen und wird deshalb Teerstuhl genannt. Teerstuhl gilt als medizinischer Notfall und muss sofort behandelt werden. Das Gleiche gilt für das Erbrechen von Blut. Auch eine Anzahl von chronischen Erkrankungen geht mit einer Anämie einher, zum Beispiel: Infektionen, Rheuma, Störungen des Hormonstoffwechsels wie die Schilddrüsenunterfunktion, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Von Anämien, die auf einem Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure beruhen, sind insbesondere ältere Menschen betroffen. Anzeichen können Zungenbrennen, eine gelbliche Hautfarbe und allgemeine Schwäche sowie Kribbeln in den Finger- und Fußspitzen sein. Behandlung der Anämie Eine Anämie lässt sich durch eine ärztliche Untersuchung in Verbindung mit einem Bluttest feststellen. Die Therapie der Anämie besteht in der Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung und der Versorgung des Körpers mit Lebensmitteln, die reich an Eisen, Vitamin B12 sowie Folsäure sind. Eisen ist in Fleisch und Vollkornprodukten etwa Haferflocken, Vollkornreis und -brot enthalten, Vitamin B12 in Milch, Eiern, Fisch und Fleisch, Folsäure findet sich in grünem Gemüse wie Spinat und Broccoli sowie in Innereien. Reicht dies nicht aus, wird der Arzt Ihnen Eisenpräparate aus der Apotheke empfehlen.
Missbrauch von Abführmitteln – Risiken, Folgen
Abführmittel, auch Laxantien genannt, sind Medikamente, die eine Darmentleerung veranlassen. Hauptsächlich gibt es zwei Wirkweisen von Abführmitteln. Die einen steigern die Darmbewegung, die anderen verflüssigen den Stuhl. Abführmittel können eingenommen werden, wenn es trotz ballaststoffreicher Ernährung, Bewegung und ausreichendem Trinken zu wiederholten Darmverstopfungen – Mediziner sprechen von Obstipation – und ihren Folgen kommt. Das können Schmerzen, Hämorrhoiden, Aussackungen der Darmwand (Divertikel), Darmentzündungen oder Darmverschluss sein. Abführmittelmissbrauch bei Personen mit Essstörungen und älteren Menschen Abführmittel werden häufig ohne medizinische Ursache eingenommen. Der Missbrauch dieser Medikamente ist ein weitverbreitetes Problem, da die Mittel frei über Apotheken erhältlich sind. Insbesondere werden Abführmittel missbräuchlich von Menschen mit Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht (Anorexie) eingenommen. Die Abführmittel sollen das Gewicht weiter reduzieren und/oder nach Fressattacken der Bulimie die großen Nahrungsmengen schnell wieder aus dem Körper befördern. Auch in der Altersgruppe der über Sechzigjährigen, besonders bei Frauen, gehören Abführmittel zu den häufigsten Tabletten auf dem Medikamentenplan. Ältere Menschen sind häufig auf ihre Verdauung konzentriert, außerdem bewegen Sie sich mit zunehmendem Alter meist weniger und trinken nicht ausreichend – also weniger als eineinhalb bis zwei Liter am Tag. All das trägt zu einer Verlangsamung der Darmbewegungen und Schwierigkeiten beim Stuhlgang bei. Zusätzlich können viele Medikamente als Nebenwirkung zu Verstopfung führen. Missbrauch von Abführmitteln: Risiken und Folgen Ein regelmäßiger und leichtfertiger Gebrauch von Abführmitteln hat langfristig nicht zu unterschätzende Folgen – zum Beispiel Elektrolytstörungen, speziell Kaliummangel. Der Mangel an Kalium kann wiederum zu Verstopfung (Obstipation) führen. Auch chronische Entzündungen der Darmschleimhaut und ein Reizdarmsyndrom können nach langjährigem regelmäßigem Gebrauch von Abführmitteln entstehen. Eine Einnahme von Abführmitteln über längere Zeit kann außerdem die Struktur des Darms unwiderruflich schädigen. Die Darmbewegungen werden schwach und der Stuhl nicht mehr ausreichend aus dem Darm befördert.
Schwangerschaft/Geburt – Sport
Bei sportlicher Betätigung in der Schwangerschaft gilt: Auf das gesunde Maß kommt es an. Werdende Mütter sollten sich nicht völlig schonen. Verläuft die Schwangerschaft komplikationslos und beachtet die Schwangere einige Vorsichtsmaßnahmen, kann sie bestimmte Sportarten problemlos betreiben. Die Schwangerschaft ist natürlich keine Zeit für sportlichen Ehrgeiz, regelmäßige Bewegung ohne sich dabei zu überanstrengen wirkt sich jedoch positiv auf den Körper aus und kann sogar Schwangerschaftskomplikationen vorbeugen. Vorteile von Sport in der Schwangerschaft Der Körper schüttet beim Sport „Glückshormone“ – sogenannte Endorphine – aus. Deshalb fühlt man sich nach der körperlichen Betätigung angenehm zufrieden. Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich insgesamt kraftvoller und besser. Auch das Kind im Mutterleib spürt diese positiven Auswirkungen von Bewegung. Das Schaukeln im Bauch kommt der Entwicklung des Ungeborenen sogar zugute, denn dadurch wird sein Gleichgewicht gefördert. Schwangerschaften können insgesamt angenehmer verlaufen, wenn Schwangere ausreichend Sport und Bewegung in ihren Alltag integrieren. Denn Sport wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Körper aus: Er verbessert die Durchblutung: Das ist gut für den gesamten Körper und auch das Baby profitiert davon, dass mehr Sauerstoff durch den Organismus strömt. Außerdem trägt eine gute Durchblutung dazu bei, dass alle Organe sowie der kindliche Organismus optimal mit Nährstoffen versorgt werden und alle Körperfunktionen reibungslos funktionieren. Er kräftigt die Muskeln: Auf diese Weise sorgt Sport dafür, dass die Gelenke, die durch die Schwangerschaftshormone etwas an Festigkeit verlieren, besser gestützt und gehalten werden. Außerdem wird durch Sport der Rücken gestärkt. Dadurch kann die Schwangere den immer schwerer werdenden Bauch leichter tragen. Auch die Körperhaltung verbessert sich. Körperliche Betätigung in der Schwangerschaft greift der Rückbildungsgymnastik nach der Entbindung vor – die Gebärmutter kann sich später besser zurückbilden. Typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Hämorrhoiden oder Wadenkrämpfen lässt sich durch Sport zumindest bis zu einem gewissen Grad vorbeugen. Er hat eine ausgleichende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel: Der Blutzuckerspiegel kann in der Schwangerschaft leichter als normal aus dem Gleichgewicht geraten. Ist man sportlich aktiv, kann Insulin effektiver wirken. Wer über längere Zeit regemäßig Sport getrieben hat, besitzt mehr Rezeptoren für Insulin. Dadurch kann Glukose aus dem Blut leichter in die Körperzellen aufgenommen werden. Er kontrolliert die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft: Frauen, die es gewohnt sind, sich regelmäßig zu bewegen, haben mehr Muskulatur als unsportliche Frauen. Und mehr Muskelzellen verbrennen mehr Energie. Dadurch werden auch in Ruhe immer etwas mehr Kalorien verbraucht als bei Frauen mit weniger Muskelmasse. Auf diese Weise hilft Sport dabei, in der Schwangerschaft nicht über ein gesundes Maß hinaus zuzunehmen. Er fördert die Verdauung: Viele werdende Mütter bekommen durch die Schwangerschaftshormone Probleme mit der Verdauung: Der Darm wird träge, es treten leichter Verstopfung und Völlegefühle auf. Durch regelmäßigen Sport wird auch die Bewegung des Darms gefördert und so seine Arbeit unterstützt. Er macht Schwangere ausgeglichener, denn Sport kann Stress reduzieren: Die Endorphine, die bei der Bewegung ausgeschüttet werden, schaffen einen Ausgleich zu den Stresshormonen und bewirken ein gutes Gefühl, das über Stunden, häufig sogar den ganzen Tag anhält. Außerdem kann Sport das Vertrauen in den eigenen Körper stärken, was besonders in der Schwangerschaft hilfreich ist. Er erleichtert die Geburt: Bei Frauen, die viel Sport treiben, verläuft die Geburt meistens leichter oder sie wird zumindest als weniger schmerzhaft empfunden. Zudem kommen sportliche Frauen nach der Entbindung schneller wieder auf die Beine. Er senkt das Risiko für postnatale Depressionen: Frauen, die sportlich sind, bekommen nach der Entbindung seltener den sogenannten „Babyblues“.
Schwangerschaft/Geburt – Sport statt Schwangerschaftsgymnastik?
Zwar schafft Sport in der Schwangerschaft eine gute Voraussetzung dafür, dass die Geburt gut und komplikationslos verläuft. Dennoch sollten werdende Mütter nicht auf die zusätzliche Schwangerschaftsgymnastik verzichten. Denn diese bereitet sie ganz gezielt auf die Geburt vor. Die sanften Übungen helfen zudem, Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden – am besten dreimal die Woche. Sie können auch dazu beitragen, dass es erst gar nicht zu Schwangerschaftsbeschwerden kommt. Kurse für Schwangerschaftsgymnastik leiten erfahrene Hebammen Den Kurs leitet immer eine erfahrene Hebamme. Auch Frauen mit sogenannten Risikoschwangerschaften – etwa Drillingsschwangerschaften – können die Übungen der Schwangerschaftsgymnastik ohne Probleme durchführen. Dennoch sollten sie zuvor mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen – auch wenn sich Frauen unsicher sind oder bei den Übungen nicht wohlfühlen.Ein weiterer Pluspunkt der Schwangerschaftsgymnastik ist, dass Schwangere dabei mit anderen werdenden Müttern ins Gespräch kommen, die sich in einer ähnlichen Situation wie sie selbst befinden. Sie tauschen sich über die Freuden der Schwangerschaft aber auch mögliche Ängste vor der Geburt aus. Auch der Partner oder eine Freundin sind bei den Kursen willkommen. Denn ihnen tun die sanften Bewegungen der Schwangerschaftsgymnastik ebenfalls gut – und die Schwangere hat eine vertraute Person an ihrer Seite. Positive Auswirkungen der Schwangerschaftsgymnastik: Herz und Kreislauf müssen während der Schwangerschaft ungefähr 20 Prozent mehr Blut durch das Gefäßsystem pumpen – das entspricht mindestens einem Liter. Gezielte Bewegungsabläufe können unterstützend auf Herz und Kreislauf wirken und bei Frauen mit niedrigem Blutdruck für ein positives Befinden sorgen. Die Beinvenen sind während der Schwangerschaft unter dem Einfluss des Hormons Progesteron geweitet und können das Blut deshalb weniger gut gegen die Schwerkraft in Richtung Herz leiten. Spezielle Übungen der Schwangerschaftsgymnastik können die Arbeit der Beinvenen unterstützen. Sie erleichtern den Blutfluss im Unterleib und beugen auf diese Weise der Entstehung von Krampfadern und Hämorrhoiden vor. Die Zunahme der Brust ist eines der frühesten und deutlichsten Anzeichen für eine Schwangerschaft. Innerhalb weniger Wochen müssen viele Frauen von einem A- oder B-Körbchen auf ein C- oder D-Körbchen umsteigen. Natürlich sorgt die Zunahme der Brust auch für mehr Gewicht, das die Schwangere tragen muss. Das kann zu Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich führen. Hier können gymnastische Übungen die Muskulatur lockern und kräftigen. Durch die veränderte Hormonsituation in der Schwangerschaft wird das Gewebe von Sehnen und Bändern im gesamten Organismus aufgelockert. Durch geeignete Übungen lässt sich vor allem die Muskulatur der Wirbelsäule kräftigen. Das kann nicht nur einem weitverbreiteten Schwangerschaftsleiden – den Rückenschmerzen – vorbeugen, sondern auch eine gute Haltung unterstützen und dem Rücken dabei helfen, den immer größer werdenden Babybauch zu tragen. Viele Frauen merken erst bei der Schwangerschaftsgymnastik, dass sie überhaupt einen Beckenboden haben. Denn nicht alle Frauen schaffen es, dieses komplexe Muskelgeflecht, das den Körper nach unten hin abschließt und zugleich auch öffnet, bewusst zusammenzuziehen. Bereits vor der Geburt, vor allem aber auch danach kann gezielte Gymnastik den Beckenboden stärken. Auf diese Weise lässt sich Problemen wie Senkbeschwerden und Blasenschwäche vorbeugen.
Darmkrebsvorsorge & Früherkennung
Darmkrebs ist heilbar – vorausgesetzt, er wird rechtzeitig erkannt. Deshalb ist die Früherkennung, die bei Darmkrebs sehr gut möglich ist, besonders wichtig. Personen über 50 können kostenlos regelmäßig an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen. Diese umfassen eine ausführliche Befragung, die Tastuntersuchung des Enddarms – da viele Tumoren nahe des Darmausgangs sitzen, können 30 Prozent der kolorektalen Karzinome bereits bei einer Untersuchung mit dem Finger ertastet werden – und einen Stuhltest auf verstecktes Blut im Stuhl. Je nach Alter und Risikofaktoren kann zusätzlich eine Darmspiegelung vorgenommen werden. Laut Gemeinsamem Bundesausschuss (GBA) haben gesetzlich Versicherte folgende Möglichkeiten der Früherkennung: Ab einem Alter von 50 Jahren bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres kann jedes Jahr ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl vom Arzt gemacht werden. Ab dem 56. Lebensjahr können Patienten zwischen der Koloskopie und dem Schnelltest auf verborgenes Blut wählen. Die zweite Koloskopie kann frühestens zehn Jahre nach der ersten erfolgen, der Schnelltest auf verborgenes Blut kann alle zwei Jahre durchgeführt werden. Ärzte sollen die Patienten in einem Beratungsgespräch ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken beider Verfahren aufklären. Kleinere Zeitintervalle werden für Patienten mit schon bekannten Risikofaktoren empfohlen: Patienten mit Colitis ulcerosa, die über acht Jahre bekannt ist, wird empfohlen, zunächst eine jährliche, nach zwei Jahren eine zweijährliche Koloskopie des gesamten Dickdarms mit einer mikroskopischen Untersuchung von Gewebeproben aus mehreren Darmabschnitten durchführen zu lassen. HNPCC = Lynch-Syndrom HNPCC-Risikopersonen (erstgradigen Verwandte von HNPCC-Patienten) wird empfohlen, spätestens ab dem 25. Lebensjahr zeitlebens jährlich eine körperliche Untersuchung, eine komplette Koloskopie, eine Sonografie, eine Urinuntersuchung und bei Frauen eine gynäkologische Untersuchung durchführen zu lassen. Patienten mit gesicherter familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) wird geraten, schon vor dem 20. Lebensjahr den gesamten Dickdarm operativ entfernen zu lassen, falls die Anzahl der Darmpolypen sehr groß ist. Bei Verwandten von FAP-Patienten sollte im Alter von zehn Jahren durch eine genetische Untersuchung festgestellt werden, ob Sie ebenfalls die Erbinformation für diese Erkrankung in sich tragen. Ist dies der Fall, so muss bei den Kindern eine jährliche Spiegelung des Sigmadarms beziehungsweise des gesamten Dickdarms durchgeführt werden. Stuhltests liefern erste Anzeichen für Darmkrebs Stuhltests sind ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsvorsorge. Sie können schon sehr früh erste Anzeichen für Darmkrebs liefern, bevor andere Symptome auftreten. Sie können diese Tests auch unabhängig von der Vorsorgeuntersuchung selbst machen. Die entsprechenden Testbriefchen erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Es gibt verschiedene Arten von Stuhltests. Sie unterscheiden sich in dem Stoff, den sie im Stuhl nachweisen und der Art, wie sie dies tun. So kann etwa Blut im Stuhl nachgewiesen werden, oder aber spezielle Enzyme, die der Darmkrebs produziert. Hämoccult-Test nach der Guajak-MethodeBis April 2017 (und in einer Übergangsphase bis Oktober 2017) wurde der gFOBT – auch Guajak-Test genannt – zur Früherkennung von Darmkrebs durchgeführt. Dies ist die Untersuchung von Stuhlproben auf unsichtbares Blut (okkultes Blut). Der Patient erhält drei Testbriefchen und trägt Stuhl von drei verschiedenen Stuhlproben auf, die im Labor untersucht werden. Ist der Test positiv, sollte auf jeden Fall eine Darmspiegelung vorgenommen werden. Allerdings kann das Blut auch von einer Entzündung oder Hämorrhoiden stammen. Außerdem ist der Test sehr störanfällig durch Fremdstoffe aus der Nahrung. So kann der Verzehr von Vitamin C, Fleisch oder Blutwurst zu einem falschen positiven Ergebnis führen. Immunologischer Test auf Blut im StuhlBei diesen Tests ist eine bestimmte Ernährung vor dem Test nicht erforderlich. Die Stuhltests sind, wie die Testbriefchen für den Test nach der Guajak-Methode, in Apotheken erhältlich. Die Auswertung findet im Labor statt. Seit April 2017 wird der sogenannte immunologische fäkale Okkultbluttest iFOBT von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Er ersetzt damit den Guajak-Test, da er sich in Studien als noch zuverlässiger und weniger störanfällig erwiesen hat. Der Arzt gibt den Test an den Patienten aus und erklärt ihm die Durchführung. Die Auswertung des Tests erfolgt in einem Speziallabor. DNA-StuhltestDieser in den USA entwickelte Test untersucht Dickdarmzellen von Stuhlproben auf genetische Mutationen. Derzeit kann der Test sieben verschiedene genetische Mutationen erkennen. Er scheint zuverlässiger als der Hämoccult-Test zu sein, wird aber noch erprobt. Laut der aktuellen Leitlinien wird dieser Test zurzeit bei Personen ohne Symptome nicht empfohlen. Früherkennung und Vorsorge Früherkennungsuntersuchungen werden oft auch als Vorsorgeuntersuchungen bezeichnet. Streng genommen ist das falsch. Es gibt vorbeugende ("vorsorgende") medizinische Maßnahmen, die Krankheiten vermeiden sollen. Ein Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung, die Karies vorbeugen soll. Bei einer Früherkennungsuntersuchung macht sich der behandelnde Arzt dagegen auf die Suche, ob bestimmte Krankheiten bereits im Anfangsstadium vorliegen. Beispiele sind die Darmkrebs-Früherkennung oder der allgemeine Gesundheits-Check-up, auf den Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch haben.